🇱🇰 Sri Lanka – 28 Tage, die sich angefühlt haben wie viel mehr
Sri Lanka war für uns nicht einfach nur ein weiterer Reisestopp, sondern ein Land, das uns überrascht, entschleunigt und begeistert hat – und das zu unglaublich fairen Kosten.
💰 Was wir in 28 Tagen ausgegeben haben
Für 28 Tage Sri Lanka haben wir insgesamt 1.636,70 € für zwei Personen ausgegeben.
Das entspricht 29,20 € pro Person und Tag – und damit war Sri Lanka das günstigste Land unserer gesamten Reise. Selbst Tansania, das mit 34,60 € pro Person/Tag lange vorne lag, konnte da nicht mithalten.
🏠 Unterkunft – einfach, ruhig und genau richtig
Für die gesamte Zeit haben wir in einem Tiny House bei unserer lieben Familie gewohnt, das wir für fast den gesamten Aufenthalthatten.
Es war ruhig gelegen, gemütlich, funktional – und vor allem ein Ort, an dem man wirklich ankommen konnte. Kein ständiges Kofferpacken, kein Hosteltrubel, sondern ein kleines Zuhause auf Zeit - mit einer super tollen Familie noch dazu.
Nur in Ella haben wir uns zusätzlich noch eine Unterkunft genommen, da wir dort ein paar Tage bleiben wollten, um die Berge, Wanderungen und die besondere Stimmung voll auszukosten.
➡️ Gesamtkosten Unterkunft: 505 €
Davon kostete uns das Tiny House 304€. Für 28 Tage und zwei Personen – ein absoluter Traumpreis.
🍛 Essen – einer der größten Pluspunkte Sri Lankas
Essen war bei uns ein echtes Highlight – und gleichzeitig der größte Kostenpunkt.
Wir haben fast ausschließlich lokal gegessen: kleine Restaurants, Garküchen, einfache Lokale, in denen hauptsächlich Einheimische sitzen.
Currys, Kottu, Hoppers, Dhal, Roti, gaaaanz viel Roti – unglaublich lecker, frisch und günstig.
➡️ Restaurants & Streetfood: 613,20 €
Zusätzlich haben wir regelmäßig für Frühstück oder zum Kochen eingekauft – Obst, Gemüse, Eier, Haferflocken, Milch, Snacks.
➡️ Einkäufe: 112,80 €
🚌 Transport – günstig, authentisch und völlig unterschätzt
Sri Lanka lässt sich fast komplett mit öffentlichen Bussen bereisen.
Ja, es braucht ein bisschen Mut beim ersten Mal – aber danach fühlt es sich völlig normal an. Auch wenn manchmal die Busfahrer etwas zu viel Gas geben.
➡️ Gesamtkosten Transport: 68,60 €
Taxis sind unserer Meinung nach oft überbewertet und viel zu teuer.
Ein Beispiel:
- Hikkaduwa → Flughafen
- 🚌 öffentlicher Bus: 8 €
- 🚕 Taxi: ca. 40 €
Für uns ganz klar: Busfahren gehört zum Erlebnis dazu. Und mind. Einmal muss man dort einfach einsteigen und das Gefühl miterleben.
🏄♀️ Aktivitäten – Bewegung, Meer & Entspannung
Auch bei Aktivitäten haben wir uns einiges gegönnt – und trotzdem blieb alles im Rahmen.
➡️ Gesamt: 276 €
- 120 € → Pilates, Muay Thai & Fitnessstudio
- 89 € → Surfunterricht
- 61 € → Massagen (absolute Empfehlung!)
- Rest: Ella Rock Eintritt und Wanderungen
Gerade die Massagen sind in Sri Lanka nicht nur günstig, sondern auch unglaublich gut. Meist kostet eine Stunde umgerechnet gerade mal 10-13€.
🧴 Sonstiges – das unterschätzt man schnell
Hier fällt alles rein, was man unterwegs einfach braucht:
- Wäsche waschen
- Kleidung (z. B. Surfkleidung)
- Sonnencreme & Insektenschutz
- eSIM-Karte
➡️ 61,10 €
🛂 Visa
- 86 €
📍 Orte, die uns besonders gefallen haben
- Hikkaduwa
- Weligama
- Ella
- Sigiriya
- Trincomalee
Ahangama und Matara sind aktuell sehr überlaufen – vor allem durch den starken Tourismus der letzten Jahre.
🌱 Kleine, aber wichtige Tipps
- Unterstützt lokale Restaurants und Familienbetriebe
- Weniger Geld in hippe Cafés & westliche Restaurants stecken
- Öffentliche Verkehrsmittel nutzen
- Nicht hetzen – Sri Lanka funktioniert im eigenen Tempo
🌦️ Beste Reisezeit & Klima
Sri Lanka hat zwei Monsunzeiten, deshalb ist fast immer irgendwo gutes Wetter:
- Süden & Westen: Dezember – April
- Osten & Norden: Mai – September
👉 Wenn ihr flexibel seid, könnt ihr den Monsun einfach „umfahren“.
💸 Geld & Bezahlen
- Bargeld ist extrem wichtig, vor allem außerhalb der Touri-Hotspots
- Geldautomaten gibt es fast überall, aber nicht immer zuverlässig
- Kleine Scheine mitnehmen – Wechselgeld ist oft knapp
- Preise sind verhandelbar, aber fair bleiben (für Einheimische sind ein paar Euro viel Geld)
🛵 Roller fahren – ja oder nein?
- Rollerfahren ist günstig und praktisch, aber nichts für Anfänger
- Verkehr ist chaotisch, Regeln eher Vorschläge
- Helm tragen (auch wenn’s heiß ist)
- Lieber langsam fahren – niemand hat es eilig
- Man MUSS einen Führerschein in Sri Lanka beantragen, um dort Roller fahren zu dürfen - unbedingt darauf achten! Polizei steht überall
🚌 Öffentliche Verkehrsmittel – Insider-Tipps
- Busse sind super günstig, aber selten ausgeschildert
- Einfach Einheimische fragen – alle helfen
- Frühmorgens fahren ist entspannter (weniger voll)
- Zugfahren (Matara - Colombo) ist wunderschön, aber oft überfüllt → früh da sein
🍛 Essen – was man probieren sollte
Unbedingt testen:
- Rice & Curry (immer anders!)
- Kottu Roti
- Hoppers (Egg Hopper!)
- Dhal Curry
- Frischer Fisch direkt vom Grill (für uns leider nichts - aber vlt für euch)
👉 „Spicy“ heißt hier wirklich spicy – lieber nach „little spicy“ fragen 😄
🧘♀️ Gesundheit & Wohlbefinden
- Leitungswasser nicht trinken
- Elektrolyte mitnehmen (Hitze + Schwitzen)
- Sonnencreme & Mückenschutz lieber vor Ort kaufen – günstiger
- Massagen sind top, aber auf Hygiene achten
🕌 Kultur & Respekt
- Schultern & Knie bei Tempeln bedecken
- Schuhe ausziehen (auch bei kleinen Schreinen am Straßenrand)
- Nicht mit dem Rücken zu Buddha-Statuen posieren
- Freundlichkeit öffnet hier jede Tür
❤️ Ein letzter persönlicher Tipp
Lasst Pläne offen.
Sri Lanka belohnt alle, die sich treiben lassen – durch Gespräche, spontane Einladungen, kleine Umwege.
Man kommt für die Strände oder die Berge –
und bleibt im Herzen für die Menschen.
Unser Fazit
Sri Lanka ist ein Land, in dem man unglaublich viel erleben kann, ohne viel Geld auszugeben.
Es ist abwechslungsreich, ehrlich, lebendig – und fühlt sich trotz aller Veränderungen immer noch besonders an.
- 👉 Wir waren ganz sicher nicht zum letzten Mal dort.
Bussi Baba,
Kosanni
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