Kostenaufstellung Marokko

Veröffentlicht am 29. November 2025 um 13:41

Für unsere achttägige Reise nach Marokko haben wir insgesamt 685 Euro ausgegeben – also wirklich ein kleiner Budget-Trip. Runtergebrochen bedeutet das: pro Person und pro Tag etwa 42,80 Euro. Damit hatten wir genau die richtige Mischung aus Sparen und Genießen.

 

Unterkünfte – 320 Euro

Unsere größte Ausgabe waren wie üblich die Unterkünfte.
In
Casablanca haben wir in einem Hotel mit Frühstück übernachtet – praktisch, weil wir so direkt gestärkt in den Tag starten konnten. Leider gab es dort keine Heizung und wenig Wohlfühl - Faktor.
In
Marrakesch sind wir dann auf eine private Airbnb-Unterkunft umgestiegen. Das war nicht nur gemütlich, sondern auch ideal, um etwas authentischer zu wohnen und selbst kochen zu können. Uuuund Wäsche zu waschen

 

Essen – 228 Euro

Beim Essen haben wir bewusst günstig gelebt – aber ohne auf Genuss zu verzichten. Ein Großteil unseres Budgets ging in Supermarkteinkäufe, denn wir haben oft selbst gekocht.
Unterwegs gab es fast täglich
Street Food, das in Marokko sowieso eine der besten Möglichkeiten ist, die lokale Küche kennenzulernen. Ein einziges Mal gönnten wir uns ein schönes Restaurant – und selbst das war super erschwinglich.

Transport – 51 Euro

Unsere Transportkosten waren überraschend niedrig. Darin enthalten sind der Bus von Casablanca nach Marrakesch, außerdem die Transfers vom und zum Flughafen. Alles zuverlässig, unkompliziert und günstig. Aber wie erwähnt - es gibt kein Uber und keine wirklichen Taxi - Apps. Für uns war das etwas schwierig - wir fühlen uns wohler, alles über Apps zu buchen, damit man Fahrten nachverfolgen kann.

Aktivitäten – 0 Euro

Ja, du liest richtig: Diesmal 0 Euro für Aktivitäten. Wir sind in keine Moschee oder Sehenswürdigkeit hineingegangen, sondern haben alles nur von außen bestaunt. Das war völlig ausreichend – die Städte selbst bieten so viel Leben, dass man schon beim Herumspazieren genug Eindrücke sammelt.

Sonstiges – 86 Euro

Ein bisschen Kleinkram kam natürlich zusammen: Internet vor Ort, neue Kleidung (Pulli, Jacke und frische Socken) und ein Besuch im Nagelstudio für Anni, der eindeutig zur Wohlfühlkategorie zählt.

 

Fazit: Unsere ehrliche Meinung zu Marokko

Casablanca

Casablanca ist spannend, aber gerade sehr im Umbruch. Man merkt überall, dass für den Tourismus viel neu gebaut wird – entsprechend viele Baustellen prägen das Stadtbild. Trotzdem fanden wir die Stadt sehenswert, einfach weil sie einen authentischen Einblick gibt, wie sich Marokko entwickelt.

 

Marrakesch

Marrakesch ist das komplette Gegenteil: deutlich touristischer, aber auch viel fertiger und atmosphärischer.
Vor der Reise hörten wir immer wieder, wie voll und anstrengend der Markt sein soll. Doch unsere Erfahrung war eine ganz andere:
unglaublich freundliche und wenig aufdringliche Händler, eine entspannte Stimmung und ein Gefühl von Sicherheit – egal zu welcher Tageszeit.
Anni konnte sogar morgens alleine laufen gehen, ohne dass es je komisch war.
Kulinarisch waren wir auch happy: selbst beim Street Food gab es viele
vegetarische Optionen, sodass wir richtig viel ausprobieren konnten.

Wiederkommen?

Definitiv ja. Marrakesch hat uns so gut gefallen, dass wir auf jeden Fall nochmal hinfliegen würden. Außerdem konnten wir dort endlich mal wieder Wäsche waschen – dieses kleine Glück hat die Reise gleich noch angenehmer gemacht.

 

Kosis persönliche Meinung

Kosi hatte sich Marokko „orientalischer“ vorgestellt – mit dem Flair, das man aus Erzählungen kennt. Stattdessen wirkte vieles eher wie eine europäische Stadt, nur eben „noch nicht ganz fertig“.
Vielleicht ändert sich der Eindruck, wenn man bewusst die klassischen Touristenspots besucht oder viele geführte Touren macht. Für uns war es so aber ein spannender Mix aus Erwartung und Realität – und genau das, was eine Reise für uns ausmacht.

 

Bussi Baba,
Kosanni

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