Guten Morgen, Mittag oder auch schönen guten Abend.
Nun folgt der erste Sonntagsblog.
Ich hoffe er gefällt euch und ich konnte eure Erwartungen erfüllen. (Naja, wahrscheinlich hättet ihr euch lieber gewünscht, dass Anni diesen Eintrag geschrieben hätte - aber ihr dürft/müsst mit mir Vorlieb nehmen 😜☺️)
Unser erster Stop war Dubai. Wir flogen also von Wien (Abflug 22 Uhr) nach Dubai. Dort hatten wir uns ein Auto gemietet nachdem wir erst am Abend wieder weiterflogen. Wir hatten also knapp 12 Stunden Aufenthalt.
Eigentlich wollten wir zum Jumeirah Beach fahren, was nur 50 km Strecke gewesen wären, aber lt. Navi hätten wir 1 Stunde und 45 Minuten gebraucht. Typisch in der Rush Hour in Dubai.
Daher entschieden wir um und fuhren nach Sharjah.
Dort wollten wir eigentlich zum Star Bucks und einen Kaffee trinken doch wir konnten einfach kein Parkticket lösen. Man brauchte hierfür Bargeld und dies hatten wir nicht. Auch der QR Code funktionierte dort nicht. So leicht es in Dubai war zu parken (mittels App usw) desto schwerer war es hier.
Somit haben wir auf und fuhren zu einem Supermarkt.
Auch dort musste man für das Parken zahlen. Völlig ungewohnt für uns. Auch in Dubai kannten wir das nicht.
Wir parkten also einfach so und hofften keine Strafe zu bekommen.
Nachdem wir sehr müde waren und beide noch ein wenig angeschlagen vom kalten Wetter in Österreich, entschieden wir uns ein Hotel zu suchen.
Gottseidank gab es ein paar Hotels wo man auch Stundenweise (im Falle eines längeren Aufenthaltes) ein Zimmer buchen konnte. Und nein, nicht wie ihr vielleicht denkt 😜
Wir kauften also ganz viel zum Essen ein und fuhren dann zum Hotel. Dort angekommen schliefen wir direkt ein und schliefen ganze 5 Stunden. So kaputt waren wir von den letzten Tagen und der Hinreise.
Als wir aufwachten, gab es dann endlich unsere gekaufte Jause. Brot, Aufstriche und natürlich Chips. 😂
Danach ging es gleich wieder zum Flughafen und wir brachten das Auto retour. Für das Hotel und das Auto zahlten wir ingesamt 65 Euro was vollkommen okay ist. Vor allem für Dubai.
Am Abend ging es dann weiter für uns nach Colombo.
Am Flughafen bekamen wir aber erneut Hunger und holten uns ein vegetarisches Curry und McDonalds. 😇
Der Flug verlief dann ereignislos. Vielleicht kurz zur Info. Wir sind mit AirArabia geflogen und hatten bei beiden Flügen keinen Fernseher. 😠 es gab auch nichts zum Essen bzw nichts gratis und auch für Wasser hätte man zahlen müssen. Jedoch muss man sagen, dass wir wirklich sehr viel Beinfreiheit hatten. Dies war wirklich praktisch.
Das einzige Manko der Weiterreise war die Ankunftsuhrzeit. Wir landeten um 2 Uhr früh. Herrlich. Check in wäre um 15 Uhr gewesen und wir hatten bereits im Vorfeld geschrieben ob ein früherer Check in möglich wäre.
Wir warteten dann am Flughafen ein paar Stunden und beobachteten die ankommenden Leute. Wir hätten zwar mit dem Taxi nach Hikkaduwa (dort sind wir nämlich die nächsten Wochen) fahren können aber es hätte ja nichts offen gehabt.
Somit blieb uns nichts anderes übrig und wir warteten. Und warteten.
Wir waren wirklich verwundert, wieviele Tourist_innen, vor allem Backpacker hier ankamen.
Anni war ja 2018 hier und da waren kaum Tourist_innen hier. Auch 2022 als wir unsere Hochzeitsreise hier verbrachten sah man noch wenig Leute aber jetzt um Jahr 2026 wuselte es nur von Menschen. Spannend zu beobachten wie sich das Land verändert. Mal sehen ob zum positiven oder nicht.
Gegen 5 Uhr nahmen wir aber ein Taxi und fuhren los. Über 2 Stunden würde die Fahrt dauern. Billig war es nicht aber wir wollten nicht Zug fahren bzw. wäre dies sehr umständlich gewesen. Wir hätten 50 Minuten zum Zug fahren müssen usw und daher entschieden wir uns für den für uns entspannteren Weg.
Angekommen hatte natürlich noch immer alles zu aber das war uns egal. Wir schnappten uns eine Liege am Strand und warteten einfach. Und warteten. Und warteten. Anni ist zwischendurch eine Runde umherspaziert um zu schauen ob etwas offen hat.
Gegen 07:30 Uhr war es dann so weit. Ein Lokal in der Nähe sperrte auf.
Wir machten uns sofort auf den Weg dorthin und waren wirklich froh endlich was zum trinken und zum Essen zu bekommen.
Es gab Avocado Toast und Café. Als Nachspeise dann einen Toast mit Erdnussbutter, Marmelade, Nutella, Schokosauce, Banane und Granola. Das Frühstück war sehr sehr gut aber die Zeit zu überbrücken war nicht so einfach. Anni ist fast im sitzen eingeschlafen daher entschieden wir uns um kurz vor 10:30 Uhr einfach zur Unterkunft zu fahren.
Aber wie?
Wo würden wir unsere Koffer rein bekommen?
Wir fragten einen TukTuk Fahrer und der meinte, dass sich alles ausgeht.
Als er dann beide Koffer drinnen hatte, war kein Platz mehr für uns.
Er meinte daraufhin, dass er zuerst uns zur Unterkunft bringen würde und dann nochmal fahren würde um die Koffer zu holen. Wir sollten ihm einfach vertrauen. 😅
Naja, in anderen Ländern hätten wir so unsere Bedenken gehabt, aber nicht hier. Die Menschen sind alle so freundlich und man kann ihnen wirklich vertrauen.
Gesagt getan.
Angekommen, empfing uns dann gleich unsere netten Vermieter. Frau, Oma und der jüngste Sohn. Der Mann war gerade noch bei der Arbeit aber ich telefonierte kurz mit ihm.
Es wurde uns dann Haus gezeigt und kurz danach wurden auch unsere Koffer geliefert.
Wir haben es wirklich super getroffen mit der Unterkunft. Keine 3 Minuten vom Meer entfernt, super süße Unterkunft und sehr nette herzliche Vermieter_innen.
Anni meinte daraufhin, dass sie nicht mehr müde sei aber wir legten uns trotzdem hin und siehe da, nach nicht mal 2 Minuten schlief sie.
Kurze Zeit später war auch ich weg und wir verbrachten den Nachmittag im Bett.
Abends ging es dann aber nochmal kurz raus. Wir mussten ja die Gegend erkunden und natürlich auch was essen.
Natürlich gab es Kottu. Wie eigentlich jeden Tag seitdem wir da sind. Es ist einfach das Beste was es hier zu essen gibt.
Ein Roti (Godamba Roti) wird dazu in Streifen gehackt, mit Curry oder sonstigem pikant gewürztem, kurzgebratenem Gemüse, Eiern oder Fleischstückchen (oder auch mit Meeresfrüchten) vermischt und heiß serviert.
Die nächsten Tage verbrachten wir dann mit leichten Sport und Dehneinheiten. Ich bin auch eine kleine Runde laufen gegangen und natürlich waren wir auch am Meer.
Anni hatte ihre Heckelutensilien mit und ich baute riesige Burgen aus Sand.
So hatten wir beide die perfekten Strandbeschäftigungen.
Achja, am ersten Tag sahen wir Leute mit Sonnenbrand. Dies fanden wir ziemlich amüsant, denn wir sahen die ersten 2 Tage keine Sonne. Nur Wolken.
Am 3ten kam dann auch für uns die Erkenntnis. Auch wenn man keine Sonne sieht, ist sie da.
Wir hatten nämlich beide einen ziemlich starken Sonnenbrand. Und dass obwohl wir eigentlich schon sehr braun waren. Aber wir hatten es leider übersehen.
Somit ging es gleich mal in den Supermarkt und wir kauften After Sun Lotion und Aloe Vera.
Den Nachmittag/Abend verbrachten wir dann mit ständigem einschmieren.
Samstag ließen wir das Sonne liegen mal aus (was wahrscheinlich eine gute Idee war nachdem wir noch immer rot waren) und fuhren nach Galle.
Natürlich fuhren wir nicht mit dem TukTuk sondern mit dem öffentlichen Bus.
Dafür stellt man sich einfach zur Bushaltestelle und wartet. Man wartet bis ein Bus kommt der in die gewünschte Richtung fährt.
Man steigt ein und dann gibt es einen Mann im Bus der dir das Ticket verkauft. Für die knapp 60 minütige Fahrt zahlten wir umgerechnet 60 Cent für beide.
Vollkommen okay aber das war vor 4 Jahren noch um einiges billiger. Die Inflation merkt man natürlich auch hier bzw den Tourismus. Da wurden die Preise bestimmt angehoben aber es ist vergleichsweise immer noch sehr sehr preiswert.
In Galle spazierten wir dann einfach durch die Stadt.
Das Galle Fort ist eine historische, von Europäern befestigte Stadt an der Südwestküste Sri Lankas, die von den Portugiesen begonnen und von den Niederländern im 17. Jahrhundert stark ausgebaut wurde und heute ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, das koloniale Architektur mit südasiatischen Traditionen verbindet und mit seinen Gassen, Festungsmauern und dem Leuchtturm eine beliebte Touristenattraktion darstellt.
Natürlich gab es dort einiges zu sehen aber nachdem wir bereits hier waren mussten wir nicht unbedingt alle Sehenswürdigkeiten abklappern sondern fokussierten uns aufs herumspazieren, schauen und genießen.
Galle Fort und die kleinen Gassen sind wirklich so schön. Überall keine Geschäfte, Cafés und Lokale. Einfach ein Must See wenn man in Sri Lanka ist.
Wunderschön war auch der Blick aufs Meer vom Leuchtturm. Einfach unbeschreiblich schön.
Wir suchten uns danach wieder ein kleines nettes Lokal und es gab natürlich …. 🥁 Kottu. 🥳
Abends ging es wieder retour mit dem Bus und ich ging dann noch eine kleine Runde laufen. Kurz vor Sonnenuntergang ist es angenehm zum laufen denn tagsüber ist die Hitze einfach nicht auszuhalten. Trotzdem sieht man auch um die Mittagszeit immer wieder vereinzelt Menschen die am Strand in der vollen Hitze laufen. Keine Ahnung ob dies angenehm ist aber gesund kann es auf keinen Fall sein.
So jetzt sind wir am Sonntag angelangt. Also endlich unser erster offizieller Blog Release Tag.
Auch wenn der Blog nur mehr 1x wöchentlich kommt hoffe ich, dass ihr uns trotzdem weiterhin folgt und unserer Reise folgt. Wir sind jedenfalls sehr froh so viele treue Leser_innen zu haben. Danke ☺️🥰
Sonntags ging es wie könnte es auch anders sein nach Galle. Dies war aber nicht unsere Endstation sondern wir fuhren weiter nach Unawatuna. Also hieß es 1x umsteigen in Galle und dann ging es weiter.
Auch diesmal musste Anni wieder das Klo in der Busstation aufsuchen. Letztes Mal zahlen wir natürlich ein bisschen mehr als die Einheimischen, was aber immer noch okay war. Heute zahlte ich erneut und gab ihm einen 100er. Er bedankte sich und schaute weg. Ich wollte jedoch das Restgeld haben denn ich zahle gerne mehr aber nicht den 10fachen Preis. 😂 mit murren gab er mir dann 50 retour. Somit hatten wir „nur“ 14 Cent gezahlt.
In Unawatuna spazierten wir erstmal die Straße entlang um zum Strand zu gelangen.
Anni hielt Ausschau, was sich alles verändert hat, was alles neu ist und ob ein paar von den alten „Erinnerungen“ (Geschäften/Restaurants) noch da waren.
Wir entdeckten ein paar Neue aber auch altbekannte. Zb. Happy Banana und Kingfisher waren immer noch da. 🥳
Am Strand angekommen suchten wir uns einen Platz bzw. ein Lokal wo wir Liegen im Schatten hatten. Wir fanden dann auch einen Stand, ja mehr war es nicht denn dort gab es Kokosnüsse und ein paar alte Plastikliegen.
Achja was uns sofort aufgefallen war als wir in Unawatuna ankamen war, dass es hier wirklich touristisch ist. Kein Vergleich zu Hikkaduwa. Am Strand stapeln sich Liegen auf Liegen. Fast schon wie in Italien. Okay das war jetzt übertrieben aber da der Strand nicht so groß ist, war halt einiges los.
Jedenfalls holten wir uns dort 2 Kokosnüsse und wollten auf den Liegen bleiben bis er uns den Preis gesagt hat. Er verlangte das 3fache für eine Kokosnuss und die Liegen waren auch nicht billig. Nichts wie weg, hieß unsere Devise.
Wirklich sehr schade denn dort war nichts los und wir hätten ja eh Getränke konsumiert. Muss man ja bei der Hitze.
Wir kehrten dann bei der „cormarant Beach bar“ ein. Dort gab es bequeme Liegen und die waren auch umsonst. Man musste lediglich für 8 Euro konsumieren. Das bekamen wir natürlich leicht hin. Die Preise waren natürlich auch hier etwas höher aber immer noch billig im Vergleich zu daheim.
Hier endet dann unser heutiger Tag. Was sonst noch passiert ist erfährt ihr dann nächste Woche. Also aktueller könnten wir nicht sein. 😇
So war es eigentlich gedacht. Doch dann funktionierte das Internet ganz schlecht und es wurde nichts aus Blog hochladen.
Jedenfalls ging es so weiter.
Wir entspannten am Strand und wie es der Zufall so wollte war eine ehemalige Schulkollegin von Anni auch in Unawatuna. Daher mussten wir uns einfach zusammen schreiben und sie kam dann dazu in den Beach Club. Mit im Gepäck hatte sie einen Freund aus Colombo den sie auf ihren Reisen kennen gelernt hatte.
Wir verbrachten den Tag gemütlich zusammen am Strand und tauschten Reisegeschichten aus.
Es war wirklich ein gelungener Tag.
Gegen 17:00 Uhr machten wir uns dann aber auf retour zur Unterkunft.
Wir erwischten dann gleich den ersten Bus der kam und auch in Galle klappte der Umstieg perfekt. Lediglich der Bus war sehr sehr voll. Den ersten Teil der Strecke mussten wir stehen aber nach und nach wurde mehr Platz und wir konnten sogar sitzen.
Insgesamt zahlten wir heute 2,22 Euro für insgesamt 4 Busfahrten. Also wirklich sehr billig.
Zurück in Hikkaduwa gingen wir natürlich sofort was essen.
Ich war am verhungern.
Wir fanden dann auch ein mega süßes Lokal nämlich das „two brothers palace“. Natürlich gab es wieder Kothu und es war bisher das Beste. Unglaublich lecker. Als Nachspeise gönnten wir uns noch ein Roti mit Schokolade und Banane.
Perfekter Abschluss für einen wunderschönen Tag.
Jetzt war es das aber wirklich und ich hoffe, dass der Blog nun zum raufladen geht.
Ja das war dann auch unsere Weiterreise bzw. unsere erste Woche unseres Sri Lanka Aufenthaltes.
Auch wenn diese 196 Tage im Zeichen von Entspannung stehen, hatten wir doch einiges erlebt und gar nicht so viel Entspannung.
Bleibt also gespannt was wir die nächste Woche so erleben werden. Eines kann ich euch schon mal sagen. Die nächsten Tage wird es weniger Entspannung geben. Aber wir freuen uns sehr darauf.
Also wir lesen uns dann wieder nächste Woche.
Bis dahin, bleibt gesund, bleibt fit
A presto
Bussi Baba
Kosanni
Kommentar hinzufügen
Kommentare