Woche 7: Tami, Ubud und ab auf die Gili‘s

Veröffentlicht am 22. Februar 2026 um 12:30

Guten Morgen, Mittag oder auch schönen guten Abend.

Neue Woche, neues Glück. Ich bin wieder retour. ☺️ juhu

 

Also jetzt kommt unser Wochentückblick und irgendwie wird dieser immer länger als kürzer. Nichts mit entspannen und ein wenig sporteln. Vollgas, lautet unsere Devise.

 

 

Montag:

 

Eigentlich wollten wir zum Running Club fahren und gemütlich 5 km laufen. Doch das Wetter war so schön das wir uns anders entschieden und einfach selber von daheim aus eine Runde laufen gingen.

Noch dazu waren wir so motiviert, dass uns 5 km nicht reichten.

 

Somit schnallten wir uns unsere Laufschuhe an und los ging es.

Natürlich wieder zu der schönen Laufrunde die wir erst kürzlich entdeckt hatten.

Dort war auch schon einiges los. Ein paar Mopeds waren unterwegs, einige Spaziergänger und auch etliche Jogger.

Manche ließen sich auch mit dem Grab (also Taxi) hinführen und liefen dann los.

 

Nachdem ich etwas schneller laufen wollte, teilten wir uns auf. Am Ende des Laufes trafen wir uns dann wieder zufällig am Rückweg und rannten die letzten Meter zusammen.

Ein perfekter Start und wir waren richtig motiviert.

Morgensport erledigt und das Wetter war top.

 

Geplant war heute zu den Wasserfällen zu fahren. Also hatten wir eine weitere Strecke vor uns. (Ca 2 Stunden Fahrt)

 

Wir machten uns also fertig und gingen duschen und als wir aus der Dusche kamen, regnete es. Wir waren völlig perplex. Regen? Vor 5 Minuten hatten wir noch Sonnenschein und blauen Himmel und nun das.

 

Naja, so ist die Regenzeit in Bali halt.

Noch dazu hatten wir einen zweiten Roller gemietet für die nächsten Tage da wir ja jetzt zu 3 sind.

Dieser hätte um 08:30 Uhr geliefert werden sollen aber aufgrund des Regens verschob sich alles.

 

Gottseidank war der Regen aber bald vorbei und um 9 Uhr hatten wir unseren Scooter. Nochmal das selbe Modell und wieder in rot. 🙈 Leider.

 

Wir holten dann Tami ab die ja nur 200 Meter von uns entfernt wohnte und fuhren erstmals zu unserem Frühstückslokal, dem Nüde Café.

 

Die Mitarbeiter_innen sind dort immer so herzlich und nett und auch das Frühstück schmeckt sehr gut.

Wir stärkten uns also für die Fahrt und planten aber auch ein wenig um.

 

Heute ging es also nicht zu den Wasserfällen sondern Richtung Ubud. Zu den Reisterrassen.

 

39 km Fahrt hatten wir vor uns und laut Navi würden wir 1 1/2 Stunden brauchen. Dies konnten wir nicht glauben aber wir wurden eines anderen belehrt.

 

Wir kamen eigentlich sehr gut voran. Zwischendurch nieselte es ein wenig aber nach 1 1/2 Stunden (gefühlt 2 1/2 Stunden) erreichten wir unser Ziel.

 

Glücklich endlich absteigen zu können, kämpften wir uns von den Roller.

 

Die Fahrt zu unserem ersten Ziel (Delodsema traditional Village) war eigentlich ganz okay wenn da nicht die anderen Fahrzeuge gewesen wären.

 

Überall Mopeds was ja eh okay ist aber die Autos. Ich sag’s euch. Die Autos…. Keine Ahnung wie die Menschen hier den Führerschein geschafft haben (falls es sowas hier gibt) aber leicht machen die einem das Leben nicht.

 

Jedes Mal wenn die Straße etwas enger wurde, wird abgebremst und der ganze Verkehr wird aufgehalten. Die Leute fahren extrem langsam und man muss wirklich aufpassen das man nicht „abgeschossen“ wird von den Autos.

 

Es war wirklich abenteuerlich und man muss wirklich aufpassen und konzentriert fahren.

 

Aber zurück zum Thema. 😇

 

Angekommen machten wir gleich mal

Bekanntschaft mit einem ganzen Haufen kleiner Jungs. Die spielten dort fröhlich auf der Straße und liefen auf und ab.

Wir parkten uns also einfach an den Straßenrand und spazierten los.

 

Das Delodsema Traditional Village, nördlich von Ubud in der Nähe des Mason Elephant Park in Taro (Tegallalang) gelegen, bietet einen authentischen Einblick in das balinesische Dorfleben. Es zeichnet sich durch traditionelle Architektur, Bambusgassen, Reisterrassen und kulturelle Aktivitäten wie Handwerk und Kochen aus. Besucher können die ruhige Atmosphäre genießen und lokale Rituale hautnah erleben.

 

Irgendwie dachten wir zuerst das wir falsch sein mussten denn wir waren die einzigen Touristen.

Außer den Kindern sahen wir auch nur 2-3 Dorfbewohner_innen.

 

Trotzdem war es wunderschön durch die Stadt zu spazieren. Man bekommt einen Einblick wie die Menschen früher so gelebt haben. Es war wirklich beeindruckend.

 

Am Ende der Stadt gab es dann noch ein Highlight. Keine 200 Meter in den Wald hinein gab es ein paar kleine Reisterrassen. Dort gab es auch ein Café (stand halt online).

 

Als wir dann beim Eingang ankamen sahen wir erneut niemanden. Doch die Anlage und alles drumherum war sehr schön gepflegt und sauber.

Wir gingen also die Stufen hinab und bewunderten die schönen Figuren und Terrassen.

Wir fanden dann auch das Café aber da war niemand. Es gab eine eingeschalteten Kühlschrank der vollgeräumt war, eine funktionierende Kaffeemaschine usw aber niemand war da.

 

Für uns ging es dann weiter hinab bis wir zum Fluss kamen.

Dort ließen es sich die zwei Girls nicht nehmen und überquerten diesen um zu den zwei schönen Statuen zu gelangen.

Jeweils an den Ufern thronten diese und hatten ein Bambusrohr in der Hand aus dem Wasser kam. Wir knipsten fleißig Fotos und spazierten dann retour.

 

Es war einfach traumhaft schön. Einfach alleine an so einem schönen Ort zu sein. Für uns war das unfassbar denn eigentlich ist alles mit Touristen überlaufen und wir waren einfach völlig alleine.

 

Als wir uns dann auf den Rückweg machten begann es natürlich zu regnen.

Wir warteten dann also bei unseren Mopeds bis es weniger wurde und machten uns dann auf zum nächsten Stop.

 

Einem Tempel. Wie dieser hieß weis ich leider nicht mehr aber laut Anni kann man seinen Kopf dort irgendwo reinstecken. 😂

 

Auf dem Weg dorthin kamen wir dann auch schon bei mehreren Feierlichkeiten vorbei. Menschen waren schön gekleidet und machten Paraden auf der Straße.

 

Wir wussten zwar nicht was gefeiert wurde aber wir bestaunten das Schauspiel.

 

Also kurz vorm Tempel wurden wir dann aufgehalten und ein eigentlich nett wirkender Herr meinte, dass im Tempel  gerade eine Zeremonie stattfindet und diese noch 40 Minuten dauern würde.

Er kenne aber einen anderen Tempel keine 5 Minuten entfernt wo es auch gleich eine Kaffee Verkostung usw gäbe.

 

Nachdem der Mann recht nett und vertrauenswürdig wirkte fuhren wir dorthin. Und naja, was soll ich sagen. Wir wurden klassisch verascht.

 

Dort angekommen gab es „nur“ eine Kaffeeplantage. Es gab zwar eine gratis Verkostung aber wir wollten ja zum Tempel.

Also fuhren wir retour und sahen auch den Tempel. Er war ganz normal geöffnet.

Jedoch waren dort so viele Menschen und Touristen, dass wir uns anders entschieden und weiterfuhren.

 

Jedoch hinterließ dieses Erlebnis bei uns einen sehr faden Beigeschmack. Bis dato haben wir nur nette und herzliche Menschen kennengelernt und nun mussten wir leider eine negative Erfahrung machen. Mhm, sind leider doch nicht alle Menschen nett.

 

Wir machten uns dann auf zu den Mancingan Reis Terrassen.

Kurz bevor wir dort ankamen mussten wir erneut eine Feierlichkeit kreuzen. Die Straße war noch gesperrt aber nachdem bereits alles vorbei war und der Abbau gerade stattfand, winkten uns die Einheimischen herbei. Wir konnten also passieren und zu den Reis Terrassen fahren.

 

Dieser Stop hat uns auch sehr gut gefallen. Auch hier waren wir wieder die einzigen Touristen. Anders als bei den Hotspots wo die Reisterrassen und alles so hergerichtet wurde damit man schön Fotos fürs Internet machen konnte, waren diese hier einfach ECHT.

 

Die Menschen arbeiteten dort und haben nichts speziell hergerichtet oder dekoriert.

Wir spazierten also ca. 20 Minuten zwischen den Reisfeldern hindurch und bestaunten die Schönheit.

Wir fragten uns dann auch wieviel Reis so ein Feld wohl abwirft wenn es geerntet wird. Wisst ihr die Antwort? Wir haben nämlich gar keinen Plan.

 

Ich fragte mich dann, wieviele Reisfelder ich wohl schon in meinem Leben gegessen  habe? Was man sich halt so fragt oder. 😂

 

Zwischen den Reisfeldern war dann auch noch eine süße alte Dame die uns eine Kokosnuss verkaufen wollte.

Sie wirkte recht nett und daher wollten wir dies nicht abschlagen aber als wir dann den Preis hörten, mussten wir leider ablehnen. Sie wollte den 5fachen Preis haben.

Wir haben hier schon viele Kokosnüsse getrunken und wir zahlen auch gerne ein paar Euro mehr, aber dann weil man es gerne tut, aber abgezockt wollten wir nicht werden.

 

Wir spazierten also retour zu den Rollern und mussten erneut warten, denn es regnete wieder. 😅

 

Eigentlich wollten wir dann noch nach Ubud also direkt ins Zentrum fahren, aber die Zeit war so schnell vergangen, dass wir uns auf den Weg retour machten. Wir hatten ja wieder eine längere Fahrt vor uns.

 

Die Rückfahrt war diesmal noch anstrengender als die Hinfahrt. Noch mehr Autos, noch mehr Verkehr und noch mehr Stau.

 

Wir kamen dann schließlich nach knapp 1 1/2 Stunden heil in Canggu an.

 

Unser erstes Ziel war natürlich ein Warung also ein einheimisches Lokal.

Wir probierten diesmal ein Neues aus und die Auswahl war riesig.

 

Der Hunger war so groß das wir einfach alles bestellten. Für mich gab es sogar 3 Portionen Reis. Also quasi ein Reisfeld oder? 😜

 

Danach ging es zum Supermarkt um ein Frühstück für Dienstag früh zu kaufen.

Zufälligerweise kamen wir danach noch bei unserem Lieblings Eisgeschäft vorbei.

 

Anni zeigte dies gleich mit der Hand an. Da links, da ist Eis. Also stoppten wir und es gab noch eine Kugel Proteineis für jede/n.

 

Nachdem wir schon ziemlich geschafft und müde waren (auch Vollgegessen) brachten wir Tami retour zur Unterkunft.

Anni und ich fuhren dann noch schnell frisches Obst kaufen.

Dies ist bei den lokalen Verkaufsständen so viel billiger als im Supermarkt, dass es sich wirklich auszahlt dorthin zu fahren.

 

Als wir dies erledigt hatten, ging es aber dann endlich nach Hause. Es war ja auch schon kurz nach 18 Uhr. Wir hatten also ein ziemlich anstrengendes Programm hinter uns.

 

Ich legte mich dann noch kurz an den Pool um zu entspannen und Anni ging ins Zimmer und genoss die Klimaanlage.

 

Nach 1-2 Stunden wurde uns dann aber fad und wir machten uns auf ins Gym.

Wir brauchten einfach ein wenig Bewegung. Auch wenn wir morgens laufen waren, den ganzen Tag am Moped sitzen machte unseren Körper einfach müde und irgendwie verspürten wir den Drang uns zu bewegen.

 

Also fuhren wir los und machten noch eine kurze gemütliche Abendeinheit. Ein wenig gehen und kurz aufs Fahrrad.

Achja wir hatten unsere Regenponchos heute gesucht und leider nicht gefunden. Heute fragten wir im Gym nach und tatsächlich haben wir sie dort vergessen. Hatten wir nochmal Glück. Und bei der Heimfahrt hatten wir nochmal Glück denn wir fanden einen kleinen Stand der Kokosnüsse verkaufte. Also gab es noch 2 Stück. Der perfekte Abschluss des Tages.

 

Das war unser erster Tag. Also wie ich bereits gesagt habe, der Rückblick wird immer länger weil wir immer mehr erleben und unternehmen.

 

Der Dienstag sollte aber entspannter werden bzw haben wir uns da nicht so viel vorgenommen. Aber bleibt gespannt ob ich damit recht behalten werde.

 

 

Dienstag:

 

Unser Morgen startete wieder mal sportlich. Wir fuhren ins Brothers Gym und legten eine kurze Runde ein. Bei mir stand heute Rücken und Bizeps am Programm.

 

Danach ging es retour und wir richteten das Frühstück und warteten auf Tami.

Anni schnitt die Früchte auf und deckte alles auf. Es sah wirklich sehr gut aus.

 

Nach dem Frühstück ging es dann zur Wäscherei. Eigentlich hatten wir erst vor kurzem Wäsche gewaschen aber da wir so viel Sport machen und es hier wirklich sehr heiß und schwül ist, war bereits alles durchgeschwitzt.

 

Diesmal gaben wir unser Gewand jedoch getrennt ab da Anni meinte, dass ihres sonst nach meinem Sportgewand riecht.

Ich glaubte ihr mal weil ehrlich gesagt müffelt mein Zeugs schon ordentlich. Vor allem wenn man es bereits 2-3 Mal getragen hat. 😂

 

Die Leute bei der Wäscherei waren ein wenig überfordert, das ich zwei Ladungen abgib und diese getrennt gewaschen haben will.

Aber letztendlich hatten sie es verstanden. (Hoffentlich - ob es wirklich funktioniert hat, erfahren wir wohl erst wenn wir die Sachen abholen).

 

Noch dazu musste ich bei Anni aufzahlen denn es gibt ein Mindestgewicht an anzugebender Wäsche. Nämlich 2 kg. Anni hatte nur 1,4 kg aber ich sagte, dass ich natürlich für 2 kg zahlen würde.

 

Unser nächstes Ziel war das Beachwalk Shopping Center.

Dort waren wir bereits letzte Woche aber nachdem es heute wieder so extrem heiß war dachten wir uns es wäre eine kleine Abkühlung für uns.

 

Angekommen parkten wir unsere Mopeds gleich vor der Türe. Umgerechnet zahlten wir 0,50 Cent fürs parken.

 

Nachdem dort auch gleich der Strand war gönnten wir uns dort eine kleine Pause und bestellten 3 Kokosnüsse.

 

Natürlich fragten wir davor was diese kosten würden. 15.000 also 0,75 Cent meinte der Herr.

Naja, was soll ich sagen. Beim zahlen waren es dann doch 50.000 pro Stück. Obwohl wir extra nachgefragt hatten aber was will man tun.

 

Wir fühlten uns wieder mal komplett verarscht.

Ich sprach ihn auch darauf an und das ich weis was diese im Restaurant kosten und in den einheimischen Lokalen aber er stellte sich dumm und meinte er wisse nicht wieviel man als Einheimischer für eine Kokosnuss zahle.

 

Da wurde ich richtig wütend. Nicht nur, dass er uns verarscht hat sondern uns dann auch noch für dumm verkauft.

Als wisse jemand der hier lebt und aufgewachsen nicht was man zahlt.

 

Ich bezeichnete ihn und seine Kolmegen als Scammer und warnte auch die nächsten Touristen die was trinken wollten.

 

Einer der Männer ließ dann nicht locker und wollte mit mit diskutieren. Einfach lächerlich. Sollte einfach froh sein wieder ein paar Touristen gefunden zu haben und es sein lassen.

 

Wir kommen jedoch nicht wieder denn wie bereits im Montagseintrag gesagt, zahlen wir gerne mehr aber nicht wenn man für dumm verkauft wird.

 

Eigentlich wollten wir die Tage erneut dorthin fahren und auch Surfbretter ausborgen aber jetzt mussten wir uns einen neuen Spot suchen.

 

Kurz ging es noch in das Shopping Center. Ein bisschen herum schlendern und die Geschäfte bzw die Leute beobachten.

 

Danach fuhren wir dann Richtung unser Unterkunft. Während der Fahrt kamen wir dann drauf, dass wir noch eine Brille abholen mussten.

 

Also fuhren wir zum Brillen Geschäft. Kurz bevor wir jedoch dort waren, begann es sehr stark zu regnen. Uns fehlten wirklich keine 200 Meter aber wir kehrten schnell beim Supermarkt ein und warteten den Regen ab.

 

Im Geschäft holten wir dann die Brille ab und kauften dann natürlich wieder welche. Wobei diesmal kaufte Tami sich 2 Sonnenbrillen. Für umgerechnet 10 Euro darf man wirklich nichts sagen. Wirklich ein Schnäppchen.

 

Im Geschäft schmiedeten wir dann einen Plan für den restlichen Tag.

 

Anni fuhr retour zur Unterkunft und holte das iPad und ihre Stricksachen.

Tami und ich fuhren vor ins Nüde Café. Wobei ich nochmal kurz weg fuhr um unsere frische Wäsche zu holen.

Innerhalb von 3 Stunden war die Wäsche gewaschen, getrocknet und zusammen gelegt worden. Und das für umgerechnet 4 Euro. Unglaublich.

 

Retour im Café kam dann auch schon Anni nach. Sie strickte während Tami ein wenig arbeitete. Ich fuhr dann kurz ins Warung da ich unbedingt Essen brauchte. Und zwar viel. Es gab wieder 2 Portionen Reis mit ganz viel Tempeh.

 

Dann fuhr ich zurück ins Café. Natürlich durfte der Espresso nach dem Essen nicht fehlen.

Anni und Tami bestellten sich dann noch was zum Essen im Nüde Café bevor es retour in die Unterkunft ging.

 

Wir ruhten uns kurz aus und dann fuhren Anni und ich nochmal kurz ins Gym. Ein wenig bergauf gehen stand am Trainingsplan.

 

 

Mittwoch:

 

Der Tag startete mit einem gemütlichen Morgenlauf.

Eigentlich wollte ich mit den Running Club laufen aber nachdem Anni bereits um 3 Uhr wach wurde und ab 6 nicht mehr im Bett bleiben wollte, standen wir auf.

Ich machte mich dann fertig und lief unsere übliche Laufrunde.

 

Anni ging es ruhiger an und ging eine Runde spazieren.

 

Nach dem Lauf kam dann Tami vorbei und wir frühstückten wieder bei uns.

 

Um 9 Uhr machten wir uns dann auf nach Ubud. Heute hatten wir nur 50 Minuten Fahrt. (Wenn der Verkehr mitspielen sollte 😂)

 

Wir schafften es tatsächlich in 50 Minuten und kamen bei einem Tempel in der Nähe von Ubud an. Anni hatte diesen rausgesucht und es stand dabei, dass dieser nicht so touristisch sei.

 

Angekommen waren wir die einzigen Touristen vor Ort.

Wir wurden dann gleich von mehreren älteren Damen empfangen die uns entgegen gewunken haben und uns auf dem Parkplatz einwiesen.

 

Dann ging es gleich los und sie hielten uns dutzende Tücher vors Gesicht. Wir waren nicht einmal noch abgestiegen und sollten bereits etwas kaufen.

Wir versuchten mehrfach zu erklären, dass wir gerade angekommen waren und kurz Ruhe brauchten.

Doch dies war ihnen egal.

Wir fühlten uns richtig erdrückt.

 

Zu viel für uns und daher machten wir uns auf und fuhren wieder los.

Bei der Ausfahrt stand dann der Parkwächter und wollte von uns die Parkgebühr haben.

Dabei haben wir dort ja gar nicht richtig geparkt. Wir sind nur reingefahren und wieder raus. Also keine 2 Minuten waren wir dort.

Schlussendlich öffnete er dann den Schranken und wir fuhren Richtung Ubud und dem Monkey Forrest.

 

Die einzige Herausforderung die wir hatten war die Parkplatzsuche. Direkt beim Monkey Forrest wollten wir nicht parken da wir ja nicht hinein gehen wollten. Und die ganze Straße danach waren nur Schilder mit Parken verboten aufgestellt.

 

Wir fanden dann einen Parkplatz und konnten dort für jeweils 0,50 Cent parken.

 

Unser Weg führte dann retour zum Wald.

Dort warteten bereits etliche kleine Affen. Wir mussten also gar nicht erst in den Wald gehen. Die Affen sprangen bereits davor herum.

 

Kurz vor dem Eingang gab es dann auch noch einen Weg für die einheimischen Mopedfahrer. Dort kann man quasi kurz durch und danach neben dem Wald fahren. Quasi eine Abkürzung für die Mopeds.

 

Dort spazierten wir kurz hinein und sahen wieder ein paar Affen die gerade aßen. Natürlich wurden gleich ein paar Fotos geknipst.

Achja, aufpassen muss man trotzdem denn kurz danach kam ein Affe direkt auf Anni zu. Sie ist dann schnell weg und dann kam er auf mich zu. Wir wussten nicht was nun passieren wird aber kurz wurde uns mulmig.

Er versuchte mir die Plastikflasche die ich mit hatte zu stehlen. Es gelang ihm aber nicht und wir gingen dann einfach weiter.

 

Also ab Alle, aufpassen. Auch wenn die Affen süß ausschauen immer mit Vorsicht nähern. Und nicht in die Augen schauen und kein Essen mithaben.

 

Doch Gottseidank ist uns nicht passiert. Wir spazierten dann weiter und erkundeten Ubud.

Wir fanden dann noch ein paar süße kleine Gassen.

Anscheinend fanden wir auch eine Art „Asia Town“ denn dort gab es Ramen Bars, Sushi Lokale, Korean BBQ Restaurants und sogar ein Thai Restaurant.

 

Was heute wirklich schwer auszuhalten war, war die Hitze. Es war einfach so drückend heiß.

Wir fanden dann ein veganes Lokal und dort bestellte ich mir ein Pizzastück.

 

Ob dies in meine Pizzabewertung miteinfließen darf, muss ich erst entscheiden.

 

So nachdem ich die Pizza gegessen habe muss ich sagen, dass es nicht zu den klassischen traditionellen Pizzen zählen würde. Der Boden bestand aus mehr Körnern. Darauf war eine Art Creme Freche. Belag waren frische Tomaten, Knoblauch und Basilikum.

 

Sie schmeckte wirklich sehr gut. Erinnerte mich aber eher an ein Bruschetta also eine Vorspeise als an eine Pizza.

 

Unser nächstes Ziel war dann der Markt bzw Tempel in Ubud. Den Markt ließen wir dann aber aus. Zu viele Tourist_innen.

Wir holten uns dann noch beim „Mixue“ 3 Zitronenwasser. Herrlich, ich sagts euch. Einfach so erfrischend.

Falls ihr Mixue nicht kennt googelt es mal. Es ist eines der größten Franchises der Welt wenn nicht sogar das Größte. (Jedoch hauptsächlich in Asien)

 

Dort gibt es Tee‘s aber auch erfrischende Limonaden und ganz wichtig - Soft Eis. Und alles für wirklich sehr ehrliche Preise und es schmeckt sehr sehr lecker.

Man muss aber bei den Getränken extra ohne Zucker bestellen sonst verklebt es einem den Magen.

 

Von dort aus schauten wir kurz noch beim

umgefallenen Baum vorbei. Am Sonntag ist nämlich mitten im Zentrum von Ubud ein sehr großer Baum umgefallen und hat 2 Gebäude komplett platt gemacht. Wir konnten die Unfallstelle noch sehen und es fanden auch gerade die Abbauarbeiten statt.

 

Nachdem wir einiges gelaufen waren und Anni bereits mehrfach die Andeutung einer Fussmassage machte, erbarmten wir uns 😂, ja wir Armen „mussten“ massieren gehen.

Für umgerechnet 3 Euro pro Person bekam jeder von uns eine 30 minütige Fussmassage.

 

Unglaubliche Preise und wirklich sehr wohltuend. Schließlich sind wir auch sehr viel gelaufen und gegangen. Da darf man sich sowas schon mal gönnen.

 

Natürlich begann es direkt nach unserer Massage zu regnen. Hätte es 5 Minuten früher begonnen, hätten wir die Massage verlängern können.

 

So gingen wir schnell in ein Restaurant. Gleich um die Ecke gab es ein indisches Lokal. Dies wollten wir dann ausprobieren. Einmal wieder ein Curry essen.

 

Kurz nachdem wir dann im Restaurant waren, begann es so richtig stark zu regnen.

Perfektes Timing.

 

Nach dem Essen spazierten wir retour zu unserem Moped.

Auf dem Weg hob ich dann noch 70 Euro vom Bankomat ab. Damit wir wieder ein bisschen Bargeld hatten.

 

Beim Moped angekommen machten wir dann die Entdeckung, dass jemand den Helm umgeschupst hat. Somit hang dieser verkehrt am Roller und war voll mit Wasser.

Na toll, dachten wir.

Nachdem er wirklich zu nass zum aufsetzen war, machten wir uns  bzw ich mich ohne Helm auf den Weg.

 

Normalerweise haben wir ja immer einen Helm auf aber wir fuhren jetzt mal langsamer und passten noch mehr auf.

 

Die Heimfahrt ging dann eigentlich recht flott. Wir hatten ein wenig Stau aber kamen ansonsten gut voran.

 

Kurz bevor wir dann zurück waren kamen wir dann an eine größere Kreuzung wo gerade die Polizei den Verkehr regelte.

 

Plötzlich sah mich ein Polizist an und steuerte direkt auf mich zu.

Na toll, dachte ich.

Where is your helmet? Fragte er. Also wo mein Helm sei.

 

Ich holte diesen hervor und zeigte ihm den nassen Helm. Doch glücklich wirkte er nicht.

Er zog mir sofort den Schlüssel vom Moped ab und verschwand.

Er kam dann zurück und fotografierte das Nummernschild.

 

Perfekt, jetzt wird’s teuer dachten wir uns.

 

Ich musste mit ihm in sein Polizeikammerl gehen und bekam eine Standpauke.

Natürlich kontrollierte er dann Führerschein usw.

Leider hatte ich diesen auch nicht.

Er zeigte mir dann den Strafenkatalog.

 

Ich versuchte mich dann noch irgendwie rauszureden aber leider funktionierte das nicht.

Er meinte das ist ein offizielles Vergehen und ich müsse dies morgen vor Gericht bezahlten.

Dies wollte ich auf keinen Fall. Am nächsten Tag nochmal wohin fahren.

 

Kurz rief ich zu Anni rüber, dass sie schnell fahren sollte nicht dass sie auch noch kontrolliert wird.

 

Der Polizist meinte dann, dass er so „nett“ sei und ich vor Ort gleich bezahlen könne. Und ratet mal welche Summe. Genau, die Summe die ich davor abgehoben habe.

Dazu muss man sagen dass genau die Summe im Strafenkatalog stand. Also was für ein Zufall.

 

Trotzdem war ich genervt.

 

Am Ende meinte er dann, er hätte mich nie   Kontrolliert wenn ich den Helm aufgehabt hätte.

Hätte hätte….

 

Jedenfalls wird uns dies nicht nochmal passieren. Und Sicherheit ist natürlich sehr wichtig. Also immer einen Helm aufsetzen.

 

Natürlich setzte ich danach den nassen Helm auf. Wäre wahrscheinlich von Anfang an die Beste Idee gewesen.

 

Egal, passiert ist passiert. Jetzt können wir nichts mehr ändern. Wobei ich mich noch ein bisschen ärgerte und Anni gleich mit dem Thema abschließen konnte.

 

Keine 10 Minuten später waren wir dann retour.

Für uns ging es dann mal wieder ans „arbeiten“.

Wir durften/mussten den Podcast aufnehmen.

Schließlich war es Mittwoch und Donnerstags kommt ja immer unser Podcast.

 

Nach der Aufnahme wollten wir dann noch eine Runde spazieren gehen aber leider begann es zu regnen.

 

Somit fuhr ich nur mehr einen Sprung zum Supermarkt und kaufte ein paar Chips und Schokolade.

 

Den restlichen Abend verbrachten wir dann gemütlich im Bett und lauschten dem Regen.

 

 

Donnerstag:

 

Endlich wurde mal ausgeschlafen. Also wir schliefen bis 7 Uhr was schon sehr lang ist für uns.

Ich machte mich dann ready denn ich hatte mich für eine Muay Thai Stunde angemeldet. Und diese startete um 08:00 Uhr.

Anni hatte noch ein wenig Zeit denn sie hatte sich um 08:30 Uhr ins RAW Gym eingemietet um ein wenig stiegensteigen zu gehen.

 

Pünktlichst um 07:57 erreichte ich das Studio und machte mich ready.

Das Training war leider eher ein Anfängertraining aber es tat trotzdem gut, sich auszupowern. Ich konnte Sandsack boxen und ein wenig Pratzen trainieren.

Insgesamt war es ein gutes Training.

 

Danach fuhr ich retour um Tami zu holen denn um 10:00 Uhr hatten wir eine Pilates Reformer Stunde gebucht.

Natürlich zusammen mit Anni.

 

Wir trafen uns dann alle beim KOR Studio und los ging es.

 

Das KOR Pilates Studio in Canggu ist wirklich absolut zu empfehlen. Super Aussicht und man fühlt sich sofort wohl. Auch die Trainer sind top.

Heute hatten wir einen spanischen Coach und der gestaltete die Stunde wirklich unterhaltsam und intensiv. Wir kamen so richtig ins schwitzen.

 

Danach hatten wir so richtig Hunger. Schließlich hatten wir noch nichts gegessen. Also fuhren wir zur Avocado Factory.

 

Dort gab es wie der Name schon sagt, was mit Avocado. Jeder bekam erstmals einen Proteinshake und dazu gab es Avocadotoast und ich bestellte ein XXL Croissant mit Avocado, Cheddar Käse und 4 Eiern. Mmmmhh, es war sehr sehr lecker.

 

Von dort aus überlegten wir wohin wir weiterfahren sollten.

Wir wollten in ein Café wo man ein wenig arbeiten kann. Also quasi ein Co working Café.

Gar nicht so einfach eines auszuwählen denn es gibt einfach soooo viele hier.

 

Wir fanden dann ein nettes veganes Café und fuhren hin.

Es gab sogar einen kleinen Gastgarten wo wir es uns gemütlich machten.

 

Tami arbeitete ein wenig für ihren Job und Anni und ich widmeten uns unseren Häkelprojekten.

Und Applaus Applaus, Anni hat heute ihre kurze Hose fertig gestellt.

Sie sieht wirklich mega aus.

Ein Meisterwerk.

 

Ich begann mit meiner Handtasche und kam auch recht weit. Bald ist auch dieses Projekt fertig. ☺️

 

Während wir da also saßen und entspannt tratschten und arbeiteten verging die Zeit wie im Flug.

 

Plötzlich war es fast 16 Uhr.

Dies bemerkten wir natürlich da sich der Hunger meldete. 😂

Also überlegten wir in welches Warung wir fahren sollten.

Wir überließen die Entscheidung dem Navi. Einfach dorthin was näher war. Naja, ganz so einfach war es nicht da beide Restaurants jeweils 1 Minute entfernt waren.

 

Wir entschieden uns also für Warung Nummer 2.

Angekommen gab es wieder ganz viel Tempeh und Reis. Natürlich gab es auch etwas Gemüse. Dies durfte nicht fehlen. 😇

 

Irgendwie verquatschten wir uns dann wieder und plötzlich war es 18 Uhr. Keine Ahnung was heute los war.

 

Nun hatten wir jedoch eine andere Mission.

Welche Nachspeise sollte es heute sein. Cookies, Zimtschnecken oder doch Eis.

 

Nachdem uns allen warm war aufgrund der Hitze, fuhren wir zu unserem üblichen Eisladen.

Dort angekommen dann die Enttäuschung. Wegen Inventur heute geschlossen.

😱😱😱😱😱😱

 

So was nun.

Wir entschieden uns zum Miyo Frozen Yoghurt zu fahren.

Dies ist ein neuer Laden der erst kürzlich geöffnet hat. Er wird total gehyped und überall in Canggu findet man ganz viel Werbung davon. (Und jede/r Influencer_in postet davon)

 

In den ersten Tagen gab es dort immer eine sehr lange Schlange vor dem Laden also probierten wir unser Glück und tatsächlich war gerade wenig los.

 

Wer das Geschäftsmodell nicht kennt - also man bekommt einen leeren Becher, füllt Frozen Yoghurt in verschiedenen Geschmäckern ein und kann danach aus einer großen Auswahl an Toppings das „Eis“ perfektionieren. Es gibt frische Früchte, Schokolade und diverse Soßen. Am Ende zahlt man nach Gewicht.

 

Am Ende hatten Anni und ich jeweils unser Eis ausgewählt. Eigentlich hatten wir keine großen Portionen aber der Preis schreckte uns dann trotzdem - 13,50 Euro. Für zwei Eis. Na bumm. Sehr saftig. 2,30 für 100g Eis.

 

Naja, einmal kann man es ja probieren aber nochmal werden wir aufgrund des Preises nicht herkommen. Für  4 Euro bekamen wir bei unserem Eisladen 2 Kugeln die für uns ausreichend waren. 13 Euro könnten wir dort gar nicht „veressen“. 😂 naja könnten wir schon aber sollten wir vielleicht nicht.

Fazit Eis war gut aber zu teuer. Verstehen den Hype nicht unbedingt.

 

Dort saßen wir dann noch länger vor dem Eisgeschäft und diskutierten über Gott und die Welt.

Irgendwann war es dann auf einmal kurz nach 20 Uhr. Also höchste Zeit heim zu fahren. Schließlich hatten wir Freitag morgen wieder ein Sportprogramm geplant.

 

Wir fuhren also retour und machten noch einen kurzen Abstecher beim Supermarkt. Es wurden ein paar Flaschen Wasser und ein Insektenspray gekauft. Die Viecher sind einfach so nervig und lassen uns auch nachts nicht in Ruhe. Also mal schauen ob der Apfelduft hilft.

 

Bevor ich’s vergesse. Heute also Donnerstag ist die neue Folge unseres Podcasts online gegangen.

 

Madagaskar Teil 2 🥳

Also hört doch gern mal rein wenn ihr unsere Geschichten und Abenteuer anhören statt lesen wollt. Ich verlinke euch gleich mal beide Folgen.

 

Teil 1:

 

https://open.spotify.com/episode/2UaOSbXHkqf4gvrZ6xRGt9?si=yotZbIC3QG-nypSdWF69vw&t=2085&pi=t6XhXmVdTzmB0

 

Teil 2:

 

https://open.spotify.com/episode/5OZbT1pGmJnffv2YMaHPMP?si=DBJheBoYQnubD1FlkbYu_w

 

Würde uns freuen wenn ihr vorbei schaut und ein „follow“ dalässt.

 

Das war dann auch schon unser Donnerstag.

Durchgeschwitzt und müde ging es für uns erstmal ab in die Dusche und dann ins frisch gemachte Bett. Wir freuten uns wirklich aufs schlafen. ☺️

Aber davor wurde natürlich noch eine Folge Trash TV geschaut. Dies durfte nicht fehlen. 😂

 

 

Freitag:

 

Unter Tag startete wieder mal sportlich. Aber zuerst zu unserer Nacht. Gestern hatten wir irgendwie den Tag der Insekten.

Zuerst hatten wir dutzende Moskitos im Zimmer. Dann plötzlich eine riesige Motte und zu guter Letzt ganz viele kleine Babyspinnen.

Keine Ahnung woher die kamen aber unser ganzes Moskitonetz war voll davon.

 

Ihr könnt euch vorstellen wie unrund wir nach all dem dann geschlafen haben.

 

Ich kann euch jedoch sagen, dass wir die Nacht überlebt haben.

Daher startete es wie schon gesagt sportlich.

Zuerst ging es ins Gym. Anni ging aufs Laufband damit sie die neueste Folge Bauer sucht Frau schauen konnte.

Ganz wichtig!

 

Ich trainiere ein wenig mit den Kurzhanteln.

Danach ging es zum Shake Laden gleich schräg gegenüber vom Gym.

Dort gab es unser erstes Frühstück.

Tami spazierte von ihrer Unterkunft dorthin und wir trafen uns dort.

 

Während wir auf Tami warteten dachten wir, dass wir unser Visum online verlängern werden.

Es stand das es ganz einfach geht. Einfach alles nochmal ausfüllen, bezahlen und fertig.

Nachdem wir alles gemacht haben, bekamen wir eine e-Mail in der stand das wir innerhalb von 3 Werktagen im Immigration Office vorsprechen müssen.

Na toll, es war Freitag und am Sonntag geht es für uns auf die Gilis. Also hätten wir dann keine Möglichkeit mehr dies zu erledigen.

 

Wirklich ganz toll. Also doch nicht ganz so einfach.

Wir wussten dann nicht was tun. Wir googelten dann wo das nächste Wäre und fanden dann sogar eine Whatapp Nummer.

Doch das eine Büro schickte uns zum nächsten und wieder zum nächsten.

Wir wussten gar nicht mehr wohin wir fahren sollten.

Ganz toll waren auch die Öffnungszeiten. Eines hatte Mittagspause, andere hatten offen, sperrten dann aber Nachmittags früher zu.

 

Bevor wir uns jedoch darüber weiter Gedanken machten, ging es zum Float Fitness.

Dort waren Anni und ich bereits und heute hatten wir Tami mit dabei.

Falls ihr vergessen habt was das genau ist. Fitness auf einem Floss im Pool.

 

Bereits beim letzten Mal hatten wir richtig viel Spaß. Und auch heute war es richtig lustig. 1-2 Mal sind wir leider reingefallen. Also Tami und ich. Anni meisterte das Training wieder richtig gut und balancierte wie ein Profi.

 

Nach 30 Minuten war dann der ganze Spuck vorbei und unsere Gedanken widmeten sich wieder unserer Visumsverlängerung.

 

Achja ganz speziell war wieder mal und wahrscheinlich auch typisch Bali war, dass unser Training 10 Minuten verspätet startete, da die Fotografin nicht da war.

Wir mussten also warten damit wir das ganze Training filmen und Fotos machen konnten.

Die Mädls bzw Damen die auch beim Training mitgemacht hatten, posten drauf los. Machten zwischendurch keine Übung mit sondern konzentrierten sich nur aufs Posen.

Natürlich sind die Damen auch nicht übers Wasser aufs Floß da sie sonst Nass geworden wären bzw eventuell das Make up zerstört worden wäre.

Also alles ganz speziell.

 

Am Ende des Workouts bekamen wir dann wieder alle Fotos und Videos. Für uns einfach eine schön Erinnerung aber muss nicht unbedingt sein. Wir machten das Training auf keinen Fall um neue Fotos zu haben.

Aber jede wie sie will.

 

So zurück zur Visumsverlängerung.

Da mit leerem Magen ja bekanntlich gar nichts funktioniert fuhren wir zum Brunch Club.

Dort waren wir kurz erschrocken denn bei unserem letzten Besuch waren wir quasi alleine und heute war das ganze Lokal voll.

 

Während wir also auf unser Essen warteten, grübelten wir wohin wir am

besten fahren sollte.

Denn alle Büros waren mindestens 45-70 Minuten entfernt. Also man quasi nicht alle abfahren und schauen wo das Richtige sei.

 

Nach dem Frühstück fuhren wir dann zum Immigration Office. 45 Minuten dauerte die Fahrt. Wir bemerkten dann sofort, dass wir richtig waren denn überall waren Tourist_innen.

 

Wir holten uns zwei Tickets Nummer C371 und C372. Als wir reinkamen war gerade die Nummer 300 dran.

Perfekt. Wir waren gespannt wie lange dies dauern wird.

 

Der Raum war komplett voll. Mindestens 50 Leute standen, saßen und warteten auf ihren Termin.

 

Photo und Interview stand groß auf dem

Bildschirm. Also mal abwarten was da auf uns zukommt, dachten wir uns.

 

Nach 1 Stunde kamen wir dann endlich dran.

Wir kamen in einen Raum wo einfach 4 Tische nebeneinander standen. Privatsphäre oder Datenschutz gibt es hier nicht.

Wir wurden einzeln befragt.

 

Wo wir derzeit wohnen.

Wann wir weiterfliegen.

Wohin wir fliegen.

 

Nachweise mussten wir keine zeigen.

 

Es wurde noch schnell ein Foto gemacht und dann wurde uns gesagt, dass wir in ca. 3 Werktagen das Visum per Mail bekommen sollten.

 

Also für uns was es kurz nochmal ein Aufreger vorm Wochenende aber letztendlich hatten wir alles noch rechtzeitig geschafft.

 

Es hat zwar knapp 3 Stunden gedauert aber erledigt ist erledigt.

 

Schade ist, dass man quasi einen „Urlaubstag“ opfert denn eigentlich wollten wir zum Strand fahren.

Nachdem es aber schon 15 Uhr war fuhren wir zu Tami ins Café und bestellten uns zur Erfrischung erstmals eine Kokosnuss. Natürlich eiskalt. 🥶

 

Einfach herrlich und dies gab uns einfach so viel Energie zurück.

 

Danach beratschlagten wir was geplant sei und entschieden uns dann doch zum Strand zu fahren. Nicht zum Sonne liegen und schwimmen (dafür war es schon viel zu spät) aber ein wenig spazieren und die Wellen beobachten.

 

Anni hatte online einen netten angeblich ruhigen Strand rausgesucht. Den Kedungu Beach. Dieser ist ca. 30 Minuten von Canggu entfernt.

 

Angekommen mussten wir erstmals 3.000 Rupiah also ca. 15 Cent Eintritt bzw fürs Parken bezahlen. Dies war völlig okay. Oft zahlt man hierfür bis zu 10.000.

 

Als wir dann parkten waren wir auch die einzigen Touristen.

Mit der Zeit kamen ein paar mehr aber ansonsten waren nur Einheimische am Strand.

Es war wirklich sehr schön. Wir haben es uns ein bisschen gemütlich gemacht und die Wellen beobachtet. Dann sind wir den Strand entlang spaziert und haben die spielenden Kinder beobachtet.

 

Irgendwann meldete sich dann aber der Hunger und wir fuhren retour.

Heute war ein ganz besonderer Tag denn die Mädls sind mit mir Pizza essen gegangen. Also für mich war es ein besonderer Tag denn ich weiß das Anni nicht so gerne Pizza isst.

 

Wir fuhren also nach Canggu zu Luigis Pizza.

Und eines kann ich euch sagen. Die Pizza war top.

Ich hab mir ja bereits vor ein paar Tagen dort eine Pizza geholt aber damals musste ich damit noch Heim fahren und dann war sie kalt.

Heute konnte ich sie direkt aus dem Ofen probieren und es war soooo lecker.

Dazu gab es eine Portion Pommes. Auch eine absolute Empfehlung. Eine der besten Pommes die ich je gegessen habe.

Natürlich reichte eine Pizza nicht.

dazu gab es ein Panini mit gebackenen Zucchini, Tomatensauce und Käse.

Und das war wirklich eine 10/10.

Natürlich kann so ein Panini nicht mit einer Pizza mithalten aber diese Kombination hab ich noch nie so gegessen bzw hat es noch nie so gut geschmeckt.

Man dachte man beißt in eine Portion Nudeln die in einem Weckerl sind. Ein wenig erinnerte es auch an eine Lasagne.

 

Zusammengefasst kann man sagen, dass das Essen top war.

Also wer in Canggu ist sollte hier unbedingt vorbei schauen.

 

Nachdem wir dann schon sehr müde und Vollgegessen waren, ließen wir das Eis aus und fuhren direkt zurück zur Unterkunft.

 

Wir schauten noch ein wenig Serien bevor es dann ins Bett ging.

Schließlich durften wir heute auch müde sein denn unser Tag war sehr aufregend und hatte seine Höhen und Tiefen. 😂

 

 

Samstag:

 

Unser Morgen startete regnerisch. Um 02:30 Uhr begann es so richtig wild zu regnen. Es war so laut, dass wir sogar aufgewacht sind.

Wir konnten dann aber entspannt weiterschlafen.

So regenprasseln ist ja schon herrlich zum schlafen.

 

Um 6 Uhr ging dann aber der Wecker ab. Anni wollte unbedingt laufen gehen.

Also durfte ich mal abchecken ob es noch regnet.

Fazit - es regnete nicht mehr.

Anni kontrollierte dann ob dies stimme und „beschwerte“ sich, das es aber noch nass sei. 😂

Komisch dachte ich wenn es bis vor ein paar Minuten noch geregnet hat.

 

Nichtsdestotrotz starteten wir unseren Morgenlauf. Jedoch getrennt damit jeder sein Tempo laufen konnte.

Wir liegen beide gemütliche 8,5 km.

Reichte für den Start in den Tag denn um 09:00 Uhr hatte Anni mit Tami noch eine Reformer Pilates Einheit gebucht. Diesmal im Zin.

Ich hingegen hatte um 9 eine Einheit Muay Thai.

 

Wir fuhren also getrennt los und jeder zog sein Training durch.

 

Danach trafen wir uns wieder im Zin Café.

 

Ergebnis unserer Trainings:

 

Anni und Tami ihr Training war leider nicht so gut. Zu viele verschiedene Übungen und kaum Wiederholungen.

 

Mein Training hingegen war sehr gut. Viel Pratzen und Boxsack. Danach war ich komplett ko.

 

Ich musste danach noch einen Stop beim Supermarkt machen und mir 2 Getränke holen. Ich war total fertig. 😂

 

Im Café gab es dann endlich Frühstück und Café. Perfekt.

 

Wir genossen die Ruhe und das es noch nicht so warm war. Doch je später es wurde desto heißer und schwüler wurde es.

Gottseidank hatten wir unsere Schwimmsachen mit. Wir zogen uns im Café um und machten uns dann auf zum Strand.

Dieser war nur ein paar Meter entfernt. Also perfekt für eine Abkühlung. (Wenn das Wasser kalt ist und wir einen Schattenplatz finden)

 

Kurz zusammengefasst:

 

Das Wasser war zwar angenehm kühl aber die Wellen und die Strömung waren so hoch bzw stark, dass wir nicht reingehen konnten.

 

Außerdem gab es keinen Schattenplatz. Wir brateten also in der Sonne und hielten es kaum aus.

Wir mussten weiterziehen und daher gingen wir in eine Beach Bar gleich ein paar Meter weiter am Strand.

 

Dort gab es wiedermal eine Kokosnuss. Leider keine kalte. Im Lokal war es dann windstill und es gab keine Ventilatoren.

Wir ronnen also quasi aus.

 

Wir beschlossen dann einen Café trinken zu gehen. Dafür spazierten wir zurück zu unseren Mopeds.

Wir fuhren dann einfach mal los und suchten uns ein nettes Café. Die Entscheidung war nicht leicht denn es gab hier einfach so viele.

 

Wir kamen dann bei einem netten Lokal vorbei. Shady Shack.

Eigentlich wollten wir dort nur einen Café trinken aber das Essen schaute auch soooo gut aus. Außerdem war alles vegetarisch bzw vegan.

Um uns die Entscheidung ob wir hier essen oder ins Warung fahren sollten abzunehmen, warfen wir eine Münze.

 

Und zu unserem Glück fiel die Wahl auf das Lokal.

Also gab es für die Mädls eine Bowl und ich gönnte mir einen Haloumi Burger.

 

Es war wirklich sehr gut und preislich voll okay. Außerdem war es ein wirklich nettes Lokal mit süßen Gastgarten.

 

Auf dem Heimweg machten wir natürlich Halt beim Eissalon.

Nachdem wir am Vortag leer ausgegangen sind, musste heute unbedingt ein Eis her.

 

Danach fuhren wir jedoch heim. Anni telefonierte dann ein wenig während ich eines der Mopeds retour brachte. Dieses hatten wir nur bis Samstag gemietet gehabt, da wir Sonntags ja ein paar Tage zu den Gilis fahren.

 

Als ich dann retour kam, machten wir noch einen Abendspaziergang. Dieser war wirklich sehr schön doch es begann dann zu Blitzen also mussten wir uns beeilen um nicht in den Regen zu kommen.

 

Trocken daheim angekommen packten wir unsere Rucksäcke für den morgigen Tag und gingen dann auch gleich ins Bett. Schließlich könnte der Sonntag anstrengend werden.

 

 

Sonntag:

 

Unser Sonntag begann spannend und früh.

Eigentlich hatten wir ein Shuttle gebucht. Für 7 Uhr Abholung.

Um 04:55 läutete dann das Handy.

Der Fahrer war da. 😂

 

Aufgrund des starken Regens mussten wir von einem anderen Hafen abfahren und die Fahrt dorthin würde länger dauern.

Wir waren völlig perplex.

 

Anni handelte dann aus, dass wir um 05:40 fertig und abfahrbereit wären.

 

Wir ruften dann Tami an und Gottseidank hob sie ab und war wach.

Natürlich war sie auch nicht glücklich.

 

Sie packte dann schnell zusammen und spazierte im strömenden Regen zu uns.

 

Die Mädls richteten dann noch schnell ein Müsli her und dann wurden wir bereits abgeholt.

Der Fahrer wartete aber nicht vor unserer Türe sondern 2 Straßen weiter. 😅

 

Wir fuhren dann Richtung Ubud.

Nach knapp 1 Stunde kamen wir dort an und packten noch 2 andere Leute ein.

 

Besonders amüsant fanden wir, dass er erst im Ubud unsere Tickets kontrollierte. Ich meine was hätte er gemacht wenn wir keine gehabt hätten. Uns umsonst 1 Stunde hergeführt? 😂

Dann mussten wir noch ein Gruppenfoto machen damit er für seine Agentur einen Beweis hat, dass er uns aufgesammelt hat.

 

Zusammen fuhren wir dann nach Padang Bai. Also nochmal knapp 45 Minuten.

Mit voll aufgedrehter Klimaanlage froren wir im Auto und hofften dann bald da zu sein.

 

Um 07:40 also 2 Stunden nach Abholung waren wir dann endlich da.

Wir wollten bei der Fähre einchecken doch dies war noch nicht möglich. Öffnungszeit ab 8 Uhr. 😂 also umsonst so früh aufgestanden bzw so schnell gefahren.

 

Um 8 bekamen wir unsere Tickets und dann hieß es wieder warten.

Abmarsch um 09:00 Uhr, Abfahrt um 09:30. Ganz toll. Unser Fahrer wollte uns einfach schnell abladen damit er es dann erledigt hat. Dafür sind wir extra früh aufgestanden.

Egal, wir machten das Beste daraus.

 

Gleich daneben gab es ein Café und dort nahmen wir Platz.

Es gab dann Café und Tee um uns ein wenig aufzuräumen.

 

Wir warteten und warteten und der Regen hörte einfach nicht auf.

Wir hofften dass er wenigstens weniger wird damit wir nicht im Regen gehen mussten.

 

Leider hörte es nicht mehr auf. Daher packten wir uns mit unseren Regenponchos ein.

Tami hatte sogar 2, einen vorne und einen hinten. 😂

Schaute wirklich sehr lustig aus.

 

Um kurz nach 9 Uhr spazierten wir zum Pier.

Es ging dann auch gleich weiter aufs Boot.

Gottseidank hatten wir ein größeres Boot denn der Wellengang schaute heftig aus.

Leider war es jedoch sehr kalt im Boot.

Die Klima war voll eingeschaltet. Wir zogen alles an was wir mit hatten und packten uns in die Handtücher ein.

 

Nach 2 Stunden erreichten wir dann endlich Gili Trawagan.

Und natürlich regnete es. Hurra.

 

Dies war uns aber egal. Wir waren da. Unsere Destination für die nächsten paar Tage.

Sofort als wir das Festland betraten kamen meine Erinnerungen zurück. Wir waren ja bereits im Dezember 2024 hier gewesen.

Daher gingen wir zu einem kleinen süßen Café. Das kannten wir ja noch und es gab es noch immer.

 

Perfekt.

 

Es gab Café , Smoothies und eine frische Kokosnuss.

 

Wir warteten dann bis wir endlich einchecken konnten und machten uns dann auf.

Zu Fuß natürlich denn auf Gili Trawagan gibt es keine Mopeds oder Autos.

Es gibt nur Räder und Pferdekutschen.

Oder man geht halt zu Fuß. ☺️

 

Nach 10 Minuten Fußmarsch erreichten wir dann unsere Unterkunft.

Anscheinend ein Party Hostel denn uns wurden gleich alle möglichen Termine präsentiert.

Da fängt dies an, da dieses Event, da gibt’s Essen usw.

Wir waren gespannt wie laut es dann wirklich werden wird.

 

Aber egal wie laut es auch werden wird, unser Bungalow sieht mega aus.

Wir haben sogar 2 Schlafzimmer, eine große Terrasse und direkt den Pool vor der Türe.

 

Wir legten unsere Sachen ab und spazierten gleich mal los um die Insel zu erkunden und etwas essen zu gehen.

 

Nach ein paar Minuten entdeckten wir gleich ein kleines Warung und kehrten gleich ein.

 

Danach spazierten wir einmal um die Insel. Viel erkannten wir leider nicht wieder. Es wurde bzw wird sehr viel gebaut. Schaut alles gleich anders aus.

Unglaublich wieviel sich in 1 Jahr und ein paar Monate getan hat.

 

Retour in der Unterkunft entspannten wir kurz bevor es für uns wieder los ging.

 

Doch das Thema Entspannung hielten wir bei. Denn es ging zur Massage.

Ein paar Minuten entfernt fanden wir bereits bei unserer Erkundungstour ein Massagestudio.

 

Es gab für jeden von uns eine 60 minütige Ganzkörpermassage für umgerechnet 7 Euro pro Person.

 

Nach der Massage ging es dann zu unserem Abendprogramm.

 

Beim Aston Sunset Beach Resort war Filmabend und heute wurde Moana gespielt.

Also spazierten wir dorthin um im Freiluftkino am Strand den Film zu schauen.

 

Es war der perfekte Abend. Auf Sitzsäcken am Strand sitzen und unter Sternenhimmel einen Film schauen.

Dazu gab es Pizza und Popcorn.

 

Danach ging es zurück zur Unterkunft.

Schließlich hatten wir wirklich einen anstrengenden langen Tag und haben wenig geschlafen.

 

 

Das war dann schon wieder eine Woche. Die Zeit vergeht, das ist unglaublich.

Wir freuen uns jedoch schon auf die nächste Woche und auf die Abenteuer die auf uns warten.

 

Bleibt gespannt, bleibt fit

A presto

 

Bussi Baba

Kosanni

 

 

 

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