Willkommen zurück auf unserem Blog! Packt eure (virtuellen) Koffer, wir nehmen euch mit! Dieser Wochenblog wird diesmal etwas kürzer ausfallen als gewohnt – und das liegt leider nicht an uns. In den letzten Tagen haben uns die aktuellen Ereignisse in der Welt sehr beschäftigt. Es ist erschreckend und machtlos machend zugleich, mitanzusehen, was gerade passiert. Man sitzt am anderen Ende der Welt, verfolgt Nachrichten, liest Schlagzeilen – und spürt trotzdem, wie nah einem alles geht. Unsere Gedanken sind bei all den Menschen, die direkt betroffen sind. Leider können auch zwei meiner besten Freundinnen uns daher nicht wie geplant für die nächsten zwei Wochen besuchen und das ärgert/enttäuscht und verletzt mich umso mehr. Denn die Beiden hätten es sich sooo sehr verdient, mal rauszukommen und andere Welten kennenzulernen. Doch man hat so viele Dinge leider nicht in der Hand und die aktuelle Situation ist eines davon…Also passt auf euch auf! 🤍
Umso mehr möchte ich euch trotzdem mitnehmen in unsere Woche – denn auch wenn nicht alles leicht ist, gehören genau diese Momente zum Reisen und zum Leben dazu.
Montag: Blaue Wellen und eine bittere Erkenntnis
Der Montag startete für uns schon früh – zumindest für den sportlichen Teil unserer Truppe. Während Tami noch friedlich schlummerte, schnürten Kosi und ich die Laufschuhe für eine Inselumrundung. Einmal rundherum sind etwa 8 Kilometer. Das klingt nach dem perfekten Morgenlauf, oder?
Nun ja, die Taktik war entscheidend: Kosi bog nach links ab, ich nach rechts. Pro-Tipp für alle Gili-Besucher:Wählt immer den Weg mit dem Wind im Rücken! Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, die kompletten 8 Kilometer gegen eine starke Meeresbrise anzukämpfen. Aber die Aussicht entschädigt alles: links das tiefblaue Meer, rechts Pferde und Kühe. Ein Kontrast, den man so nur hier findet.
Als wir ausgepowert zurückkamen, war auch Tami munter und hatte ihre Yoga-Matte bereits ausgerollt. Nach der Dusche rief das Frühstück: Zweimal Avocado-Toast für Kosi, einmal für mich und eine bunte Smoothie-Bowl für Tami. Dazu Kaffee und Wasser – Start für den Strandtag!
Dann gings weiter…
Wir fanden ein gemütliches Plätzchen mit Gratis-Liegen (der Deal: man muss nur etwas trinken). Mit zwei frischen Kokosnüssen und einem Ananassaft in der Hand hätte es perfekt sein können. Doch als Tami und Kosi aus dem Wasser kamen, hatten sie statt Muscheln einen ganzen Sack voll Müll dabei. So wunderschön die Inseln sind, das Müllproblem im Meer ist leider unübersehbar. Die beiden machten es sich zur Tagesaufgabe, so viel wie möglich herauszufischen. Leider machte uns der einsetzende Regen einen Strich durch die Rechnung.
Den Nachmittag verbrachten wir trocken in der Unterkunft bei einer Runde Wizard. Ich gebe zu: Ich mag dieses Spiel eigentlich nicht. Aber was soll ich sagen? Kosi hatte es extra mitgenommen und wollte es unbedingt spielen. Also wurde richtig gespielt. Ich habe haushoch gewonnen! Den Abend ließen wir kulturell ausklingen – und zwar mit echtem österreichischem „Kulturgut“: „Wir leben im Gemeindebau“. Tami war absolut fasziniert. Es ist immer wieder lustig zu sehen, dass uns zwar die Sprache verbindet, die kleinen und schrägen Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich uns aber immer wieder Tränen lachen lassen.
Dienstag: Flucht vor der Flut & das Erdnusssoßen-Drama
Die Nacht auf Dienstag war unruhig. Der Sturm war so stark in der Unterkunft und wir erfuhren aus den Nachrichten, dass auf Bali das totale Chaos ausgebrochen ist. Unwetterwarnungen, Evakuierungen per Boot, alles unter Wasser. Wir hatten wohl den richtigen Riecher, rechtzeitig auf die Gilis zu „flüchten“, auch wenn es hier ebenfalls wie aus Eimern goss. Wir hoffen nur, dass unser Appartement in Canggu halbwegs trocken geblieben ist!
Da an Strand nicht zu denken war, wurde das Café unser zweites Wohnzimmer. Unser Tagesablauf?
• Frühstücken & Arbeiten
• Häkeln & Lesen
• Kuchen essen & noch mehr Lesen
• Wieder Häkeln...
Gegen 13 Uhr gab uns der Himmel ein kurzes Zeitfenster. Regenmäntel an und los! Wir nutzten die Pause für eine weitere Inselumrundung (1,5 Stunden inklusive obligatorischer Eis- und Klopause). Pünktlich zum nächsten Schauer retteten wir uns in ein Massagestudio. Eine Stunde Ganzkörpermassage für uns drei – so gut einfach!
Hungrig steuerten Tami und ich danach ein lokales Warung an. Das Prinzip ist einfach: Man zeigt auf das, was man möchte. Ich suchte mir stolz mein Gemüse aus, doch bevor ich stoppen konnte, klatschte die Dame drei riesige Schöpfer Erdnusssoße darüber. Mein gesamtes Essen schwamm in einer braunen Flut. Für mich leider ungenießbar! Die Dame schaute mich völlig verständnislos an – Gemüse ohne Soße ist hier wohl wie ein Strand ohne Sand. Nach einer kurzen Diskussion bekamen wir dann aber doch noch unsere „nackte“ Gemüseportion.
Kosi hielt sich lieber an Pizza und als wir uns als Nachtisch den heißgeliebten Karottenkuchen vom Vormittag holen wollten, war dieser bereits ausverkauft. Lektion gelernt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Ersatz fanden wir in einer kleinen Bäckerei: Passionsfrucht-Cheesecake, Schokokuchen und eine Zimtschnecke. Ein süßer Abschluss für einen sehr nassen, aber gemütlichen Tag.
Jetzt liegen wir eingekuschelt im Bett, lassen den Fernseher laufen und lauschen dem Regen auf dem Dach.
Mittwoch: Schweiß, schwere Lasten und das Versteckspiel der Schildkröten
Endlich! Der Regen hatte aufehört und legte eine Pause ein. Das hieß für uns: Rein in die Laufschuhe! Nach den faulen Regentagen brannte uns die Energie regelrecht unter den Nägeln.
Bei mir stand heute ein Longrun auf dem Plan. Zweimal die Insel umrunden – macht stolze 15 Kilometer in den Waden. Ich war richtig stolz auf mich, aber natürlich konnte Kosi es nicht lassen. Er musste mal wieder völlig übertreiben und rannte gleich die 21 Kilometer voll. Ein waschechter Insel-Halbmarathon! Na ja, wir gönnen es ihm (auch wenn wir ihn kurz als „Angeber“ betitelt haben).
Tami wartete in der Zwischenzeit in der Unterkunft auf uns. Da Kosi noch fleißig seine Kilometer sammelte, zogen Tami und ich schon mal vor in ein Café. Mein absolutes Highlight nach dem Lauf: ein Elektrolyt-Kaffee. Klingt schräg, ist aber die beste Belohnung für den Körper! Dazu gab es eine frische Kokosnuss, um die Batterien wieder aufzuladen.
Während wir dort saßen und auf Kosi warteten, beobachteten wir das geschäftige Treiben am Ufer. Es ist Wahnsinn, wie hier die Waren ankommen: Schiffe voller Säcke, Getränkekisten und Baumaterialien legen an und dann wird alles in harter Handarbeit (oft sogar auf dem Kopf!) an Land geschleppt. Von dort geht es auf Pferdekutschen weiter, die alles über die Insel verteilen. Es wirkt gleichzeitig total unorganisiert und doch perfekt strukturiert. Wenn man das sieht, merkt man erst mal wieder, wie hart hier manche Menschen für ihr Geld schuften müssen. Das rückt die eigene Urlaubsstimmung kurz in eine sehr dankbare Perspektive. Und dann versteht man auch, warum das Wasser auf dieser Insel zb 20 cent mehr kostet…
Dann Endlich! Es kam auch die Sonne raus! Wir ließen alles stehen und liegen und retteten uns an den Strand. Kosi und Tami stürzten sich sofort ins Wasser auf die Jagd nach der berühmten Gili-Schildkröte. Und tatsächlich: Kosi hat eine gesichtet! Zwar nur aus der Ferne, aber immerhin ein Erfolgserlebnis.
Gegen 13 Uhr wollten wir eigentlich nur kurz ins Café umziehen, doch das Timing war… naja, sagen wir „suboptimal“. Kaum machten wir den ersten Schritt, fing es an zu schütten. Innerhalb von Minuten stand alles unter Wasser. Es donnerte und blitzte, als gäbe es kein Morgen mehr. Was macht man da? Genau: Frustessen! Tami und ich gönnten uns erst mal ein ordentliches Stück Kuchen, während wir den Wassermassen beim Steigen zusahen.
Als der Regen später etwas nachließ, holten wir uns Abendessen bei einem lokalen Warung. Wir lieben es einfach! Drei riesige Portionen authentisches Essen für insgesamt gerade mal 8 € für drei Portionen– da kann man absolut nicht meckern. Satt und zufrieden machten wir noch einen Verdauungsspaziergang, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Ehrliche Frage an euch: Wer von euch würde bei der Hitze freiwillig 21 km laufen, oder seid ihr eher Team „Kuchen im Regen“ wie Tami und ich? 🍰🏃♂️
Donnerstag: Abschied von Gili und die wilde Jagd nach Bali
Der Donnerstag begann alles andere als sanft. Um 5 Uhr morgens riss uns ein heftiges Gewitter aus dem Schlaf. Wenn der Donner direkt über dem Bungalow ist, ist an Schlaf nicht mehr zu denken! Unser gemütliches Heim mit den zwei Schlafzimmern hat uns zwar treue Dienste geleistet, aber bei diesem tropischen Starkregen stieß die Bauweise an ihre Grenzen: Es tropfte munter auf den Zimmerboden. Aber solange das Bett trocken bleibt, verbuchen wir das unter „authentischem Insel-Abenteuer“.
Pünktlich um 7 Uhr wendete sich das Blatt: Der Regen verschwand, die Sonne knallte vom strahlend blauen Himmel, als wäre nie etwas gewesen. Ein perfektes Abschiedswetter!
Nach einem letzten, fantastischen Frühstück – die Küche hier ist einfach unschlagbar – machten wir uns auf zum Pier. Dort lief alles nach dem bewährten Prinzip „Chaos mit System“: Zettel in die Hand, Band um den Arm, kein langes Gerede. Wir warteten brav, bis wir aufgerufen wurden, und stiegen ins Boot.
Wohin die Reise genau ging? Wir fragten nicht, wir vertrauten einfach. Doch als wir erst die zweite und dann die dritte Gili-Insel ansteuerten, wurden wir stutzig. Eigentlich lag Bali doch in der ganz anderen Richtung! Kosi hakte nach und die Auflösung folgte prompt: Wir machten die „große Sightseeing-Tour“ über alle Gilis und Lombok, bevor es überhaupt Richtung Bali ging. Laut Internet sollten wir um 14 Uhr in unserer Unterkunft in Canggu sein – um 12:30 Uhr standen wir aber noch immer im Hafen von Lombok. Zeitmanagement auf Indonesisch!
Als wir gegen 14:30 Uhr endlich den Hafen auf Bali erreichten, wurde es turbulent. Kaum hatte das Boot angelegt, stürmten Scharen von Taxifahrern an Bord. Es war ein wahres Spießrutenlaufen durch ein Meer von „Taxi Cheap!“-Rufen.
Wir hatten zum Glück ein Gesamtpaket inklusive Transfer gebucht. Unser Fahrer wartete schon mit einem 9-Sitzer-Bus. Zumindest dachten wir das. Als sich immer mehr Reisende dazugesellten, fragten wir uns kurz, wo die alle hinliefen. Doch wie von Zauberhand zauberte der Fahrer zusätzliche Klappsitze hervor, bis schließlich 12 Personen plus Fahrer im Wagen verstaut waren.
Und dann ging die wilde Fahrt los! Unser Fahrer hielt sich offensichtlich für den nächsten Formel-1-Weltmeister. Er raste, überholte an den unmöglichsten Stellen und schlängelte sich durch den Verkehr. Während die Dame vor uns Todesängste ausstand und ihn lautstark anflehte, langsamer zu fahren, sahen wir das Ganze entspannter: Schnell, ja, aber er wirkte, als wüsste er genau, was er tut.
Um halb sechs abends – mit ordentlicher Verspätung – rollten wir endlich in Canggu ein. Auch wenn man den ganzen Tag „nur“ gesessen hat, schlaucht so ein Reisetag mit Boot, Hitze und rasanten Autofahrten ungemein. Nach einem schnellen Abendessen fielen wir nur noch todmüde ins Bett.
Reisen ist eben nicht nur Strand und Kokosnüsse, sondern manchmal auch einfach das Überstehen der Logistik!
Freitag: Überraschungsgast
Der Freitag startete mit einem absoluten Highlight: Unverhoffter Besuch! Eine langjährige Freundin von mir war für eine Geburtstagsfeier auf Bali und nutzte ihren letzten Tag vor dem Heimflug, um uns in der Unterkunft zu überfallen. Um 8:30 Uhr stand sie plötzlich vor uns.
Die aufmerksamen Leser•innen unter euch erinnern sich vielleicht: Der Name Mariella fiel schon einmal in unserem Japan-Bericht. Damals trafen wir uns rein zufällig auf einen Karaoke-Abend. Da wir dort vor lauter Singen kaum zum Reden kamen, mussten wir heute einiges nachholen. Während Kosi die seltene Ruhe genoss, starteten Tami, Mariella und ich mit einer Runde Pilates in den Tag. Den Rest des Vormittags verbrachten wir – wie sollte es anders sein – mit Essen, Kaffee und endlosem Quatschen. Ehe wir uns versahen, war es 17 Uhr und für Mariella hieß es: Ab zum Flughafen!
Aber auch für uns standen Termine an. Kosi verabschiedete sich zum Muay Thai (die weise Entscheidung, wie sich herausstellen sollte), während Tami und ich uns zum Zumba anmeldeten.
Was soll ich sagen? Es war... speziell. 😂 Die Trainerin war weder im Takt, noch wirkte sie motiviert oder hatte eine erkennbare Choreografie. Begleitet wurden wir von zwei Russinnen, die scheinbar nur dort waren, um sich selbst beim „Sporteln“ zu filmen. Motivation? Fehlanzeige. Aber, wir haben Schritte gesammelt und hatten danach beim Abendessen mit Kosi ordentlich was zu lachen.
Es ist Wahnsinn, wie schnell die Zeit verfliegt, selbst wenn man gefühlt „nichts“ Weltbewegendes macht.
Samstag
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Veränderung. Und wenn ich Veränderung sage, dann meine ich das auch wirklich so!
Ich muss gestehen: Ich war seit über vier Jahren bei keinem „richtigen“ Friseur mehr. Warum auch Geld ausgeben, wenn man sich die Spitzen selbst schneiden kann? Doch Tami hatte plötzlich Lust auf eine Typveränderung – und irgendwie hat mich ihre Begeisterung sofort angesteckt. Und wenn ich schon einmal gehe, dann soll es sich auch lohnen, dachte ich mir. Meine Haare sind mir zum Glück nicht heilig, also lautete die Devise: Experimentieren!
Wir suchten uns einen schicken Salon in Canggu und stürzten uns mutig ins Abenteuer. Kosi war dabei übrigens der absolute Held des Tages. Während wir stundenlang geschniegelt, geschnitten und gestylt wurden, saß er tapfer und leicht nervös neben uns, brachte uns sogar Kaffee vorbei und begleitete uns geduldig durch das gesamte Prozedere.
Das Ergebnis?
Tja… schaut euch einfach das Bild an! Ich habe mich getraut – und fühle mich tatsächlich ein bisschen wie ein neuer Mensch. Ob es euch gefällt oder nicht: Wir lieben es! Es war definitiv Zeit für einen frischen Look für die restliche Reise. Beziehungsweise für die nächsten Wochen – mal sehen, wie lange wir dabei bleiben.
Und wenn man schon ein Umstyling hinter sich hat, dann darf natürlich ein kleiner Shopping-Trip nicht fehlen. Tami fliegt ja bald nach Hause, also wollten wir die Zeit noch gemeinsam nutzen. Im Outlet wurden wir tatsächlich fündig – und das zu richtig guten Preisen. Ich habe mir zwei neue Sport-BHs, zwei Basic-Shirts und eine Weste gegönnt – alles zusammen für knapp 28 €. Da kann man wirklich nichts sagen.
Am Abend ging es dann ganz ruhig nach Hause. Kosi fühlte sich nicht ganz fit, also stand Ausruhen auf dem Programm. Manchmal ist ein entspannter Abend eben genau das Richtige.
Sonntag
Der Sonntag begann leider ganz anders, als wir es uns erhofft hatten.
Die Nachrichten vom Vortag haben uns ziemlich durcheinandergebracht und auch traurig gestimmt.
Eigentlich sollten uns zwei meiner besten Freundinnen am 4. März besuchen kommen. Wir hatten uns so sehr darauf gefreut, Pläne geschmiedet, Ausflüge gebucht und uns die schönsten Tage ausgemalt. Doch ihr Flug führt über Dubai – und wie ihr vermutlich mitbekommen habt, ist die aktuelle Lage dort alles andere als stabil. Mehrere Flughäfen in der Region, darunter auch Dubai und Doha, sind derzeit geschlossen.
Den ganzen Tag über haben wir nach Alternativen gesucht, Umbuchungsmöglichkeiten geprüft und gehofft, dass sich doch noch eine Lösung findet. Aber im Moment sieht es leider sehr schlecht aus. So wie es aktuell scheint, können die beiden uns nicht besuchen kommen.
Es tut mir unendlich leid und wirklich weh im Herzen. Man freut sich so sehr auf gemeinsame Zeit – und dann wird alles durch äußere Umstände plötzlich unmöglich. Man fühlt sich hilflos, wütend, traurig. Vor allem, wenn man weiß, dass all das aus Hass und Konflikten entsteht, die so viel Leid über so viele Menschen bringen.
Während Tami und ich versuchten, uns im Café ein wenig abzulenken und weiter nach Lösungen zu suchen, blieb Kosi zu Hause im Bett, um sich auszukurieren. Es war kein leichter Tag.
Ich habe außerdem versucht, so viel wie möglich von unseren bereits gebuchten Aktivitäten zu stornieren. Wir hatten einiges geplant. Leider lässt sich aufgrund der kurzfristigen Absage kaum noch etwas erstatten. Aber am Ende ist Geld ersetzbar. Sicherheit, Gesundheit und Frieden sind es nicht. Und das ist es, was wirklich zählt.
So sieht Reisen manchmal eben auch aus. Nicht nur Sonnenuntergänge und Leichtigkeit, sondern auch Ungewissheit, Planänderungen und das Lernen, Dinge anzunehmen, die man nicht ändern kann. Unverhofft kommt oft – und diesmal leider nicht zu unseren Gunsten.
Wenn jemand von euch ebenfalls betroffen ist oder sich gerade in einem betroffenen Land befindet, dann wünschen wir euch von Herzen ganz viel Kraft, Schutz und Durchhaltevermögen. Passt auf euch auf. 🤍
Bussi Baba,
Kosanni
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