Woche 12: Baba Indonesien 🇮🇩 Hallo Vietnam 🇻🇳

Veröffentlicht am 29. März 2026 um 08:19

Endlich ist es so weit – ein neues Kapitel unserer Reise hat begonnen! Ich muss ehrlich sagen: So sehr ich Bali auch liebe und die Zeit dort genossen habe, nach so vielen Wochen hat es sich fast schon ein bisschen erdrückend angefühlt. Kennt ihr das, wenn man einfach mal einen Tapetenwechsel braucht? Die Vorfreude auf Vietnam war dementsprechend riesig.

Eigentlich hatten wir gehofft, der extremen Hitze ein bisschen zu entkommen und haben uns deshalb bewusst gegen den tropischen Süden Vietnams entschieden. Unser Ziel war Hanoi im Norden. Der Plan: Ein paar Tage bei „kühleren“ Temperaturen durchatmen.

 

Der Anreise-Struggle (oder: Hangry in Hanoi)

Der Flug hat satte fünf Stunden gedauert. Als wir endlich am Flughafen in Hanoi landeten, kam der erste kleine Dämpfer: Jedes einzelne Restaurant hatte bereits geschlossen. Das war vor allem für Kosi ein mittelschweres Drama. Sein letzter Snack war ein kleines Weckerl um 15:00 Uhr und mittlerweile war es 23:00 Uhr… Die Laune? Sagen wir mal: ausbaufähig.

Dazu kam, dass wir 30 Minuten auf unser Taxi warten mussten und dann noch eine ganze Stunde bis zur Unterkunft gefahren sind. Um die Stimmung (und Kosis Magen) zu retten, habe ich während der Fahrt über die Grab App einfach schon mal drei Bánh Mì vorbestellt.

 

Was ist eigentlich ein Bánh Mì?

Stellt euch das perfekte Baguette vor – ein Überbleibsel aus der französischen Kolonialzeit, aber auf vietnamesische Art perfektioniert. Es ist außen super knusprig und innen luftig-weich. Gefüllt wird es meist mit einer Mischung aus Pastete, verschiedenen Fleischsorten (oder Ei), eingelegtem Gemüse (Daikon und Karotten), frischem Koriander, Chili und einer ordentlichen Portion Mayonnaise oder Soße. Es ist die perfekte Geschmacksexplosion aus salzig, sauer, scharf und knusprig!

 

Als wir endlich bei unserer Unterkunft ankamen, mussten wir nur noch 10 Minuten warten, bis der Grab-Fahrer das Essen direkt vor die Tür lieferte. Die Rettung in letzter Sekunde!

 

Unser Zuhause auf Zeit: Der Ecopark

Wir wohnen bis zum 1. April im sogenannten Ecopark. Das ist eine geplante Wohnstadt etwas außerhalb des Trubels von Hanoi.

 

Es ist das komplette Gegenteil zur chaotischen Innenstadt. Der Name ist hier Programm: Es gibt unfassbar viel Grün, riesige Parks, Seen und breite, saubere Straßen. Alles wirkt total modern, fast schon wie eine kleine, perfekte Welt für sich. Wir haben hier ein Apartment im 25. Stock und der Ausblick ist einfach nur meeeega. In der ersten Nacht haben wir zwar nicht mehr viel gesehen, aber wir sind trotzdem glücklich und satt direkt ins Bett gefallen.

 

Montag: Von 100 auf 0 in Rekordzeit

Obwohl wir nur eine Stunde Zeitverschiebung haben, waren wir am Montag schon um 07:00 Uhr hellwach. Und dann kam der Moment: Wir haben das erste Mal bei Tageslicht aus dem Fenster geschaut. Dieser Ausblick! Unglaublich schön.

Wir sind natürlich sofort raus, um die Gegend zu erkunden. Weit sind wir allerdings nicht gekommen, denn schon nach fünf Minuten sind wir über ein süßes kleines Restaurant gestolpert.

Und dort gab es erstmal ein Frühstücks-Glück: Wir bestellten zwei Kaffee, Wasser und drei Bánh Mì mit Ei. Kostenpunkt? Ganze 5,50 € für alles zusammen. Zudem war es richtig süß und direkt im Park. Beim Bezahlen wurde es kurz lustig. Wir hatten noch kein Bargeld und Kartenzahlung ging nicht – nur bar oder per vietnamesischem QR-Code. Also ist Kosi losgezischt, um einen Bankomaten zu suchen, während ich versucht habe, eine vietnamesische Bezahl-App zu installieren. Wir waren am Ende fast zeitgleich fertig – Teamwork!

Nach dem Essen sind wir weiter spaziert und aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Wer Hanoi kennt, weiß, wie wild der Verkehr normalerweise ist. Aber hier im Ecopark? Alles ist geordnet, jeder hält sich an die Verkehrsregeln und sogar die Taxifahrer fahren total entspannt und langsam. Es ist fast schon unheimlich ruhig hier. Wir müssen uns richtig daran gewöhnen, mal von 100 auf 0 runterzukommen. Stille, Natur, gepflegte Wege – das kannten wir so gar nicht mehr.

 

Am Nachmittag stand eine Mission an. Da wir im Juli einen Marathon laufen und meine aktuellen Laufschuhe schon über 500 km auf dem Buckel haben, brauchen wir dringend neue.

Das Wetter hat uns übrigens ein bisschen ausgetrickst: Es sollten „kühlere“ Temperaturen sein, aber wir haben trotzdem 29 Grad. Aber weil die Sonne nicht knallt und ein leichter Wind weht, ist es eigentlich total angenehm.

Wir sind also los Richtung Mall: An der Haltestelle sahen wir, dass der Bus 1 Stunde und 20 Minuten brauchen würde. Also haben wir kurz überlegt, ob wir uns das wirklich antun sollen. Wir haben uns dann doch für ein Grab-Auto (Taxi) entschieden – 4 Euro und 15 Minuten Fahrt. Definitiv die bessere Wahl!

In der Mall angekommen, wurden wir komplett erschlagen. Das ganze untere Stockwerk bestand gefühlt nur aus Schuhgeschäften. Irgendwann war ich so reizüberflutet, dass wir uns gar nicht mehr entscheiden konnten. Am Ende haben wir die Schuhsuche abgebrochen und sind nur noch in den riesigen Supermarkt, um Kimchi und Süßkartoffeln zu kaufen.

Den Abend haben wir ganz entspannt in unserem 25. Stock ausklingen lassen – mit gutem Essen, einem Film und diesem wahnsinnigen Ausblick auf die Lichter der Stadt.

 

 

 

Dienstag: sportliche Höchstleistungen und Hanoi-Schock

Der Dienstag startete – ich muss es ehrlich zugeben – ziemlich zäh. Wir beide sind morgens mit einer totalen Müdigkeit aufgewacht, die uns fast an die Matratze gefesselt hätte. Aber wir hatten uns den Morgenlauf fest vorgenommen. Wie weit es gehen sollte? Völlig unklar. Wir haben uns einfach in die Laufklamotten gequält und sind losgestartet.

Anfangs war meine Motivation wirklich im Keller, aber dann passierte das Tolle: Nach den ersten Metern öffnete sich diese traumhafte Gegend vor uns und die Endorphine kickten richtig rein. Es war so schön, dass ich gar nicht anders konnte, als jede Kurve mitzunehmen. Was ich dabei völlig übersehen hatte: Kosi verfolgte mich die ganze Zeit heimlich! Erst bei Kilometer acht habe ich gecheckt, dass er die ganze Zeit dicht hinter mir war. Nach stolzen zehn Kilometern war dann aber auch Schluss für heute. Zur Belohnung gab es noch einen schnellen Kaffee in die Hand, bevor wir zurück in die Wohnung sind.

Dort haben wir uns ein herrlich improvisiertes Frühstück aus Eiern, Joghurt, Obst und Brot gezaubert. Es ist erstaunlich, wie gut das schmeckt, wenn man sich vorher ausgepowert hat! Als wir auf die Uhr sahen, war es erst neun Uhr morgens – der Tag war also noch jung. Kurzerhand beschlossen wir, einen Abstecher direkt nach Hanoi rein zu machen. Die Fahrt mit dem öffentlichen Bus dauerte etwa eine Stunde und war mit 50 Cent pro Person ein echtes Schnäppchen.

Kaum in Hanoi angekommen, traf uns allerdings der Schlag. Nach der Ruhe im Ecopark war das Chaos der Großstadt fast schon ein kleiner Kulturschock: überall Lärm, Menschenmassen und dieser typische Wahnsinn. Auch die Luftqualität war ein krasser Kontrast zu unserem grünen Rückzugsort. Da wir vor circa einem Jahr schon mal hier waren, fühlte es sich trotzdem vertraut an. Wir haben sogar unsere alte Unterkunft von damals direkt wiedergefunden – ein schönes Gefühl von Nostalgie.

Wir sind stundenlang durch die Gassen geschlendert, haben uns zwei Bagels geholt und diese ganz entspannt am See genossen. Natürlich durften auch der obligatorische Kaffee und ein weiteres Bánh Mì zwischendurch nicht fehlen. Nach über 20.000 Schritten in den Beinen schrien unsere Füße dann aber nach Ruhe. Für 5 € pro Person haben wir uns eine einstündige Fußmassage gegönnt – die beste Entscheidung des Tages!

Gegen 16 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, allerdings mit einem strategischen Zwischenstopp bei der Aeon Mall zum Umsteigen. Hanoi ist zwar wunderschön, aber durch die vielen Touristen, Verkäufer und Fake-Shops manchmal auch echt anstrengend. In der Mall wollten wir unser Glück in Sachen Laufschuhe noch einmal versuchen. Und siehe da: Erfolg! Wir haben eine asiatische Marke namens 361 Degrees entdeckt, die quasi das Pendant zu Asics ist. Für nur 70 € habe ich dort ein Paar neue Laufschuhe ergattert. Der Marathon im Juli kann also kommen – ich bin gewappnet!

Kosi bekam dann natürlich wieder richtig Hunger. Sein erster Impuls war McDonald's, aber dort gab es ernsthaft Spaghetti Bolognese oder Chicken Burger – nicht ganz das, was er wollte. Also sind wir weiter zu Domino's, wo er endlich seine heißgeliebte große Pizza bekam. Übrigens Pizza Nummer 26 für dieses Jahr - ja er zählt heuer mit.

Frisch gesättigt ging es dann wieder eine Stunde mit dem Bus zurück. Um 19:45 Uhr sind wir endlich in unserer Unterkunft im Ecopark gelandet. Wir haben tief eingeatmet und sofort gemerkt, wie viel besser die Luft hier draußen ist. Nach diesem Marathon-Tag aus Sport, Sightseeing und Shopping sind wir einfach nur noch todmüde ins Bett gefallen. Die Beine brennen.

 

 

Mittwoch: Der Mittwoch begann genau so, wie man es sich in einem hektischen Alltag nur wünschen kann: mit absoluter Ruhe. Wir ließen den Wecker links liegen und starteten ohne festen Plan in den Tag. Unser einziges Ziel war es, die unmittelbare Umgebung zu erkunden und die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Auch wenn wir "nicht viel gemacht" haben, fühlte sich dieser Tag unglaublich erfüllt an.

 

Was uns in Vietnam sofort auffällt, ist die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Umwelt – ein starker Kontrast zum oft durchgetakteten und eher privaten Leben in Österreich. Während wir zu Hause die Natur oft als Notwendigkeit für Sport oder strukturierte Ausflüge nutzen, findet das Leben hier schlichtweg draußen statt.

Es ist faszinierend zu beobachten, mit welcher Selbstverständlichkeit die Menschen hier in ihren bunten Pyjamas durch die Straßen spazieren. Was in Graz oder Kärnten wohl für hochgezogene Augenbrauen sorgen würde, ist hier ein Zeichen von Gemütlichkeit und Authentizität. Wir fühlten uns fast ein bisschen underdressed ohne die coolen Muster, haben aber die entspannte Einstellung sofort adaptiert. Den ganzen Tag über sieht man nur Mneschen im Pyjama auf den Straßen.

Viele Einheimische verzichten bewusst auf Schuhe, um den Boden unter den Füßen direkt zu spüren. Dieses "Erdung" ist hier kein Esoterik-Trend, sondern gelebter Alltag. Auch wir haben uns getraut, den Barfuß-Weg zu wählen und die direkte Verbindung zur Natur genossen. Die Achtsamkeit gegenüber allem Tieren und der Natur hat uns tief beeindruckt. Im Park haben wir einen Schwan entdeckt, der gerade brütet – für ihn wurde extra ein Zaun errichtet und eine Videoüberwachung installiert, damit er in absoluter Ruhe gelassen wird. Es ist ein gepflegtes, respektvolles Miteinander, das man überall spürt.

Wir saßen lange einfach nur da und beobachteten die Szenerie. Überall sieht man Menschen, die meditieren, sich konzentriert den Körper abklopfen (eine traditionelle Methode, um den Energiefluss anzuregen) oder geduldig beim Fischen warteten. Alles hier scheint mehr Gewicht zu haben – im Sinne von Bedeutung und Präsenz im Moment.

Wir passten uns diesem Rhythmus an, besuchten die Esel, streichelten die Tiere und merkten, wie unser eigenes System langsam herunterfuhr. Die Hektik der letzten Wochen fühlte sich plötzlich Lichtjahre entfernt an.

Zum krönenden Abschluss des Tages machten wir einen kurzen Stopp an einem kleinen Straßenstand. Eine unglaublich herzliche ältere Dame – eine richtige "süße Omi" – bereitete uns frische Sommerrollen zu. Diese nahmen wir mit in unser Zimmer und genossen sie ganz entspannt im Bett. Ein perfekter, purer Abschluss für einen Tag, der uns gelehrt hat, dass das wahre Reisen manchmal darin liegt, einfach nur zu existieren.

 

Donnerstag:

Mein Donnerstag begann sportlich und frisch: Mit einem kleinen Morgenlauf startete ich in den Tag, um den Kopf freizubekommen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Doch die eigentliche Inspiration kam erst danach.

 

Kennt ihr das? Man scrollt durch TikTok und sieht eine Idee, die so simpel wie genial ist. Ich wusste sofort: Das müssen wir nachmachen! Also schnappte ich mir den leeren Schuhkarton meiner Laufschuhe und funktionierte ihn kurzerhand um.

Ich zerschnitt den Karton in zwei handliche Stücke – eines für Kosi und eines für mich. Wir malten jeweils eine schlichte Vase auf die Pappe und stachen kleine Löcher hinein. Fertig war unsere „Blumen-Leinwand“!

Mit unseren Papp-Vasen bewaffnet machten wir uns auf den Weg in den Park. Unsere Mission: Natur-Art! Wir suchten den ganzen Park nach den schönsten Wildblumen und Gräsern ab, um unsere Vasen „zu füllen“. Es war so befreiend, mal wieder richtig mit der Natur verbunden zu sein und den Blick für die kleinen Details am Wegesrand zu schärfen.

 

Das Beste daran: Es hat nicht nur unglaublich viel Spaß gemacht, sondern war auch ein herrlicher Moment im Freien.

 

Wir waren selbst überrascht, wie toll die Blumen in den Papp-Vasen aussahen. Das Ergebnis war wirklich sehenswert – eine bunte Mischung aus allem, was der Park uns geschenkt hat. Aber überzeugt euch am besten selbst: Schaut euch das Bild unten an!

Es war ein wundervoller Tag, der mal wieder gezeigt hat, dass man nicht viel braucht, um eine tolle Zeit zu haben – nur ein bisschen Pappe, Kreativität und die Natur vor der Haustür.

Danach setzten wir uns nocj mit zwei Kaffee an den See und sahen den Einheimischen beim Fischen zu.

Wir bekamen zwischendurch sogar Besuch von zwei Ratten, aber die suchten vergebens nach Essen bei uns.

Ansonsten war der Tag recht ruhig und angenehm

 

 

Freitag:

Nach dem entspannten Basteltag am Donnerstag packte uns heute das Fernweh. Ganz spontan entschieden wir: Ab nach Hanoi! Nur eine Stunde Busfahrt trennte uns von dem quirligen Chaos und dem Charme der vietnamesischen Hauptstadt.

 

Kaum angekommen, gab es kein Halten mehr. Kosi hat heute offiziell sein 12. Banh Mi gegessen – wenn das mal kein Rekord ist! Aber in Hanoi schmecken diese Baguettes mit ihrer Mischung aus frischen Kräutern, Pastete und Chili einfach am besten.

 

Hanoi-Info: Die Stadt ist eine faszinierende Mischung aus alt und neu. Gegründet vor über 1.000 Jahren, spürt man hier überall die Geschichte – von den engen Gassen des Old Quarter bis hin zur französischen Kolonialarchitektur. Hanoi ist bekannt für seine Seen (vor allem den Hoan-Kiem-See) und eine Streetfood-Kultur, die weltweit ihresgleichen sucht.

 

Ein Highlight: Die berühmte Train Street

Eines unserer festen Ziele war die legendäre Train Street. Das ist eine extrem schmale Gasse, in der die Wohnhäuser und kleinen Cafés so dicht an den Schienen stehen, dass man den Zug fast berühren kann, wenn er vorbeidonnert.

es ist surreal zu sehen, wie die Anwohner ihre Stühle und Tische wegräumen, sobald das Signal ertönt und der Zug durchfährt. Es ist eines der meistfotografierten Motive der Welt, aber man muss vorsichtig sein – die Sicherheit wird dort mittlerweile sehr streng kontrolliert.

Wir haben Hanoi wirklich zu Fuß bezwungen. Über 20.000 Schritte standen am Ende auf der Uhr! Wir haben alles erkundet, von den bunten Märkten bis hin zu versteckten Hinterhöfen.

Das Highlight nach dem ganzen Laufen? Wir haben ein veganes Restaurant entdeckt, das einfach unfassbar lecker war. Die vietnamesische Küche bietet vegan so viel mehr als nur Tofu – die Gewürze und frischen Zutaten waren eine echte Geschmacksexplosion.

Wie es bei spontanen Ausflügen oft so ist, lief nicht alles nach Plan. Auf dem Weg zum Bus erwischte uns eine rote Ampel im unpassendsten Moment – und wir sahen nur noch, wie unser Bus ohne uns davonfuhr.

Das hieß: 40 Minuten warten auf den nächsten Bus. Und dieser Fahrer hatte es definitiv nicht eilig. Der Bus war so langsam, dass wir fast zwei Stunden brauchten, bis wir endlich wieder in unserer Gegend waren.

Es war bereits halb 6, als wir ankamen, aber der Tag war noch nicht ganz zu Ende. Wir mussten noch für morgen einkaufen – ganz wichtig: Süßkartoffeln holen! Nachdem die Vorräte aufgefüllt waren, ging es endlich zurück in die Unterkunft. Die Füße brennen und der Bauch ist voll.

 

Wochenende:

Anstatt uns ins Getümmel von Hanoi zu stürzen, haben wir das gesamte Wochenende im Ecopark verbracht und einfach mal komplett abgeschaltet. Es gab absolut kein festes Programm und nichts Außergewöhnliches, was ehrlich gesagt genau das war, was wir beide gebraucht haben.

Wir haben die meiste Zeit damit verbracht, stundenlang durch die grünen Parks zu spazieren und die frische Luft zu genießen, während wir uns über Gott und die Welt unterhalten haben. Zwischendurch haben wir uns ein richtig gutes Bánh Mì geholt und es uns bei einem Kaffee gemütlich gemacht, um einfach nur die Ruhe zu beobachten. Es war die perfekte Mischung aus Entspannung und Quality Time, ohne den üblichen Alltagsstress im Nacken. Wir haben das „Nichts-Tun“ im Ecopark wirklich perfektioniert und fühlen uns jetzt nach all den Spaziergängen und dem Relaxen wieder richtig aufgeladen. Einfach mal die Ruhe genossen, ohne 1.000 Moped-Hupen im Ohr.

10/10 would recommend für alle, die mal ein „Digital Detox Lite“ brauchen. ✨

Man nennt das heute auch "Soft Living". In einer Welt, die immer schneller wird, ist es fast schon ein Flex (Angeben), ein ganzes Wochenende einfach nur zu spazieren und Bánh Mì zu essen. Ecopark ist dafür der ultimative Spot – diese Ästhetik zwischen modernen Towern und künstlichen Seen ist einfach sehr aesthetic.

 

Ich möchte nicht zu viel verraten, falls es schief geht - aber ich hab heute Abend noch etwas ganz besonderes vor und falls alles funktioniert, wird euch Kosi nächste Woche davon berichten. Das war mitunter auch der Grund, warum wir die letzten Tage mehr „zuhause“ waren. Also bleibt gespannt 😉

 

Apropos zuhause: Unser offizieller Rückflug ist am 20. Juli 2026. Von da an, sind wir wieder zurück in Graz und bleiben dort auch. Das heißt, falls jemand unserer fleißigen LeserInnen eine Wohnung für uns parat hat, bitte gerne melden.

Fakten:

  • ca. 90qm
  • Gegend: Graz Geidorf bevorzugt
  • Küche vorhanden
  • mit Badewanne wenn möglich (ihr wisst ja, wie gerne ich bade)

 

Also gerne bei uns via Whatsapp melden +436642534484 🫶

 

Bussi Baba,

Kosanni

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.