Hallo, hallo – ich bin zurück, eure Anni!
Zuerst einmal ein riesengroßes Dankeschön an Kosi, der die letzten zwei Wochen den Wochenblog übernommen hat. Während meiner kleinen Blog-Pause ist bei uns nämlich wieder jede Menge passiert. Irgendwie vergeht hier keine Woche, ohne dass etwas Neues los ist. Außerdem hatten wir Besuch, haben viel unternommen und die Zeit ist nur so verflogen.
Ganz besonders möchte ich mich auch für die vielen lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag bedanken. Ich habe mich wirklich über jede einzelne Nachricht gefreut. Wir haben meinen Geburtstag ausgiebig gefeiert, viele schöne Momente gesammelt und den Tag richtig genossen. Es war ein Geburtstag, an den ich mich noch lange erinnern werde.
Doch jetzt springen wir direkt in die aktuelle Woche hinein, denn auch die hatte wieder einiges zu bieten.
Montag
Der Montag begann für mich ungewöhnlich früh. Kosi war noch nicht ganz fit und brauchte etwas mehr Erholung, deshalb machte ich mich alleine auf den Weg zu einem gemütlichen Morgenlauf. Bereits um 4:30 Uhr klingelte der Wecker. Normalerweise würde ich bei dieser Uhrzeit wahrscheinlich noch einmal die Decke über den Kopf ziehen, aber aktuell bleibt uns kaum eine andere Wahl.
Für diese Woche wurde nämlich eine offizielle Hitzewarnung für Da Nang herausgegeben. Schon seit einigen Tagen steigen die Temperaturen immer weiter an und die Hitze wird von Tag zu Tag intensiver. Deshalb sind wir momentan sehr vorsichtig und überlegen uns genau, wann wir das Haus verlassen.
Die Stadt empfiehlt sogar, sich möglichst nur zwischen 4 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 19 und 23 Uhr abends draußen aufzuhalten. Als wir das gelesen haben, mussten wir erst einmal schmunzeln. Das klingt fast so, als würde man seinen gesamten Tagesablauf auf die Nachtstunden verlegen. Mal sehen, wie gut das in den kommenden Tagen funktioniert.
Mein Morgenlauf war jedenfalls sehr angenehm. Die Straßen waren noch ruhig, die Luft fühlte sich für vietnamesische Verhältnisse sogar recht frisch an und überall begann die Stadt langsam aufzuwachen. Lange blieb ich allerdings nicht unterwegs, denn schon kurz nach Sonnenaufgang merkte man deutlich, wie die Temperaturen anstiegen.
Dafür wurde ich mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Der Himmel leuchtete in den verschiedensten Farben und für einen Moment war alles ganz ruhig. Solche frühen Stunden haben wirklich ihren eigenen Charme.
Als ich zurückkam, schlief Kosi noch tief und fest. Also nutzte ich die Gelegenheit und gönnte mir erst einmal ein entspanntes Bad. Nach dem frühen Aufstehen und dem Lauf war das genau das Richtige.
Später wollten wir eigentlich gemeinsam noch etwas unternehmen und ein wenig durch die Stadt laufen. Doch bereits am Vormittag war die Hitze so extrem, dass wir unsere Pläne schnell wieder verwarfen. Stattdessen beschlossen wir, etwas Sinnvolles zu erledigen und unseren jährlichen Zahnarzttermin in Vietnam wahrzunehmen.
Also machten wir uns auf den Weg zur Zahnklinik für einen Kontrolltermin. Jedes Mal sind wir aufs Neue beeindruckt, wie modern die Kliniken hier ausgestattet sind. Die Geräte sind auf dem neuesten Stand, alles wirkt sehr professionell organisiert und die Betreuung ist ausgesprochen freundlich. Der gesamte Ablauf läuft unkompliziert und effizient ab. Für den Check-up verbrachten wir einige Zeit dort und ließen alles gründlich kontrollieren.
Nach dem Termin zog es uns allerdings nur noch zurück in unser Zimmer. Die Temperaturen draußen waren inzwischen kaum noch auszuhalten. Deshalb verbrachten wir den Nachmittag größtenteils im Bett beziehungsweise direkt unter der Klimaanlage und versuchten, uns etwas abzukühlen.
Die Hitze dieser Tage ist wirklich noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Selbst viele vietnamesische Nachrichtenportale und offizielle Stellen empfehlen aktuell, zwischen 10 Uhr vormittags und 19 Uhr abends möglichst gar nicht nach draußen zu gehen. Zusätzlich wird darum gebeten, den Stromverbrauch zu reduzieren und unnötige Belastungen während der heißesten Stunden zu vermeiden.
Am Abend wurde es schließlich etwas angenehmer. Die Sonne stand tiefer, ein leichter Wind kam auf und wir nutzten die Gelegenheit für einen gemütlichen Spaziergang. Nach einem Tag, der größtenteils drinnen stattgefunden hatte, tat die Bewegung an der frischen Luft richtig gut. So ließen wir den Montag entspannt ausklingen und hofften gleichzeitig, dass die angekündigte Hitzewelle vielleicht doch nicht ganz so lange anhält.
Dienstag und Mittwoch
Die letzten beiden Tage in Vietnam standen ganz im Zeichen des Genießens. Nachdem wir in den vergangenen Wochen so viel erlebt hatten, wollten wir die verbleibende Zeit bewusst nutzen und noch einmal all die Dinge aufsaugen, die wir an Da Nang so lieben.
Natürlich gehörte dazu in erster Linie das Essen. Vietnam begeistert uns immer wieder mit seiner unglaublichen Vielfalt an Gerichten. Egal ob kleine Straßenstände, lokale Restaurants oder versteckte Familienbetriebe – überall findet man frische Zutaten, intensive Geschmäcker und Gerichte, die mit viel Liebe zubereitet werden. Deshalb haben wir die letzten Tage noch einmal genutzt, um unsere Lieblingsspeisen zu essen und einige bekannte Orte ein letztes Mal zu besuchen.
Außerdem borgten wir uns noch einmal ein Moped aus und fuhren durch die Stadt und entlang der Küste. Ohne festen Plan, ohne Zeitdruck und ohne großes Ziel. Genau diese Freiheit macht für uns einen großen Teil des Lebens in Vietnam aus. Man steigt auf das Moped, fährt los und entdeckt unterwegs immer wieder neue Ecken oder kehrt an Orte zurück, die man besonders gerne mag.
Dabei wurde uns wieder bewusst, wie schön Da Nang eigentlich ist. Die langen Sandstrände, die Palmen entlang der Straßen, die Berge im Hintergrund und die vielen kleinen Cafés schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Gleichzeitig wirkt die Stadt modern, sauber und lebendig. Während in Österreich viele Städte oft etwas ruhiger und strukturierter wirken, hat Da Nang eine ganz eigene Energie. Überall sind Menschen unterwegs, Familien sitzen zusammen, Kinder spielen auf den Gehwegen und an jeder Ecke scheint etwas los zu sein.
Besonders beeindruckt uns immer wieder die Herzlichkeit der Menschen. Auch wenn wir nicht immer dieselbe Sprache sprechen, begegnen uns die meisten Vietnamesinnen und Vietnamesen mit einem Lächeln. Oft entstehen kleine Gespräche, freundliche Gesten oder einfach nette Begegnungen im Alltag. Diese Offenheit fällt uns jedes Mal aufs Neue auf.
Ein weiterer großer Unterschied zu Österreich ist das Leben im Freien. Während man in Österreich häufig direkt nach der Arbeit nach Hause fährt und sich vieles im privaten Bereich abspielt, findet in Vietnam ein großer Teil des Lebens draußen statt. Am Abend sitzen die Menschen gemeinsam auf kleinen Plastikhockern vor Restaurants, Familien spazieren an der Promenade entlang und auf den öffentlichen Plätzen wird getanzt, trainiert oder einfach zusammengesessen. Gerade dieses Gemeinschaftsgefühl macht die Atmosphäre hier oft sehr lebendig.
Leider haben wir während unserer Fahrten auch die Schattenseite des vietnamesischen Verkehrs erlebt. Obwohl täglich unzählige Mopeds, Autos, Busse und Lastwagen unterwegs sind und das Verkehrsgeschehen für Außenstehende oft chaotisch wirkt, passieren verhältnismäßig betrachtet erstaunlich wenige schwere Unfälle.
Trotzdem wurden wir in diesen letzten Tagen Zeugen von zwei Verkehrsunfällen. Besonders ein Vorfall hat uns sehr beschäftigt. Dabei wurde ein Moped von einem großen Bus erfasst und komplett überrollt. Solche Momente führen einem wieder vor Augen, wie schnell im Straßenverkehr etwas passieren kann. Wir hoffen sehr, dass es den betroffenen Personen gut geht und niemand schwer verletzt wurde.
Weniger dramatisch, aber trotzdem erwähnenswert war unser Hotel während der letzten Tage. Die Unterkunft war leider eher durchwachsen und konnte mit vielen unserer bisherigen Hotels in Vietnam nicht mithalten.
Bereits beim Frühstück bemerkten wir einige unschöne Dinge. Unter anderem entdeckten wir Schimmel in Teilen des Frühstücksbereichs. Das sorgte natürlich nicht gerade für großes Vertrauen. Deshalb beschränkten wir uns meist auf hart gekochte Eier sowie verpackte Lebensmittel, bei denen wir sicher sein konnten, dass alles in Ordnung war.
Auch der Zimmerservice sorgte für Verwunderung. Die Reinigungskräfte klopften regelmäßig bereits gegen 8:40 Uhr an die Tür. Für Frühaufsteher mag das kein Problem sein, aber wir fragten uns ernsthaft, was Langschläfer in diesem Hotel eigentlich machen sollen.
Noch etwas kurioser wurde es bei der Bettwäsche. In der ersten Nacht hatte Kosi aufgrund der hohen Temperaturen unglaublich geschwitzt. Am nächsten Tag wurde das Bett zwar wieder ordentlich gemacht, die nasse Bettwäsche jedoch nicht ausgetauscht. Statt frische Bezüge aufzuziehen, wurde einfach alles abgezogen, aber kein Neues angebracht. Nachdem wir zweimal nachgefragt hatten, kam schließlich am Abend doch noch jemand vorbei und brachte frische Bettwäsche.
Trotz allem wollen wir fair bleiben, denn es gab durchaus auch positive Seiten. Besonders praktisch waren die zwei Einzelbetten. Dadurch konnten wir uns beide etwas besser erholen und hatten genügend Platz. Außerdem verfügte das Zimmer über eine Badewanne, was nach den heißen Tagen wirklich Gold wert war.
So verbrachten wir unsere letzten Stunden in Da Nang noch einmal ganz entspannt. Wir fuhren durch vertraute Straßen, genossen das gute Essen, beobachteten das geschäftige Leben der Stadt und versuchten, jeden Moment bewusst wahrzunehmen. Es sind genau diese kleinen Augenblicke, die am Ende oft am längsten in Erinnerung bleiben.
Und wie jedes Mal fiel uns der Abschied nicht leicht. Da Nang hat für uns einfach etwas Besonderes. Die Mischung aus Meer, Stadt, Bergen, gutem Essen, freundlichen Menschen und dieser lockeren Lebensweise macht den Ort einzigartig. Während Österreich mit seiner Ordnung, seiner Ruhe und seinen wunderschönen Landschaften punktet, begeistert Da Nang mit Lebendigkeit, Herzlichkeit und einer ganz eigenen Leichtigkeit im Alltag.
Genau deshalb verlassen wir die Stadt jedes Mal mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Donnerstag
Es ist soweit.
Erstens ist heute Donnerstag und das bedeutet natürlich, dass eine neue Podcast-Folge online gegangen ist. Wenn ihr also noch etwas Unterhaltung für den Arbeitsweg, den Spaziergang oder das Training sucht, dann hört gerne einmal rein. https://open.spotify.com/episode/0XjXdwwmDp6JYeZXLcxAb0?si=asWCc5NoQT25K0tyRclrFw
Und zweitens heißt Donnerstag in dieser Woche leider auch Abschied nehmen. Nach wunderschönen Wochen in Vietnam ging unsere Reise weiter und wir mussten Da Nang verlassen.
Dieses Mal fiel mir der Abschied besonders schwer. Bereits in Sri Lanka hätte ich gerne noch deutlich länger bleiben wollen, und nun ging es mir in Vietnam ganz ähnlich. Irgendwie fühlen sich manche Orte nach einiger Zeit einfach vertraut an. Man kennt die Straßen, die Cafés, die Menschen und die kleinen Gewohnheiten des Alltags. Genau deshalb war es diesmal besonders schade, weiterzureisen.
Aber irgendwann hilft alles nichts. Die Reise geht weiter und ganz ehrlich: Ein wenig freuten wir uns auch darauf, der extremen Hitze zu entkommen.
Bereits um 6 Uhr morgens machten wir uns fertig, packten die letzten Dinge zusammen und checkten aus unserem Hotel aus. Für einen kleinen Überraschungsmoment sorgte dabei die Reinigungskraft. Als sie sah, dass wir einen kompletten Koffer zurückließen, schaute sie nicht schlecht.
Der Hintergrund war allerdings recht einfach. Kosis Koffer hatte endgültig den Geist aufgegeben. Nach vielen Kilometern, zahlreichen Flügen und einigen Strapazen wollte er einfach nicht mehr. Deshalb hatte sich Kosi kurzerhand einen günstigen Reiserucksack in einem der vielen Fake-Shops gekauft. Der kaputte Koffer blieb zurück und wir reisten mit leicht verändertem Gepäck weiter.
Anschließend nahmen wir ein Taxi zum Flughafen von Da Nang. Das Einchecken verlief erstaunlich schnell und unkompliziert. Alles ging so zügig, dass wir plötzlich noch fast zwei Stunden Zeit bis zum Abflug hatten.
Perfekt, dachten wir uns. Jetzt noch gemütlich einen Kaffee trinken und entspannt auf den Flug warten.
Tja, daraus wurde leider nichts.
Die Auswahl im Flughafen war eher überschaubar und die Preise hatten es in sich. Es gab nur wenige Möglichkeiten und ein einfacher schwarzer Kaffee kostete teilweise mehr als fünf Euro. Das war uns dann doch etwas zu viel.
Also entschieden wir uns für die günstige Variante, kauften zwei Packungen Chips als kleine Stärkung und machten es uns am Gate gemütlich.
Der Flug selbst verging schnell und ohne besondere Vorkommnisse. Gegen Mittag landeten wir in Bangkok für unseren Zwischenstopp. Doch kaum waren wir aus dem Flugzeug gestiegen, meldete sich unser Magen lautstark zu Wort.
Wir hatten einen riesigen Hunger.
Und als hätte der Flughafen unsere Gedanken gelesen, sahen wir direkt nach dem Verlassen des Flugzeugs einen Burger King.
Normalerweise bin ich kein großer Fan von Fast Food, aber in diesem Moment waren sämtliche guten Vorsätze vergessen.
Kosi bestellte sich Burger, Hash Browns, Pommes, eine Apfeltasche und gleich noch zwei Eis dazu. Ich entschied mich für zwei leere Weckerl von einem Stand gegenüber.
Nach diesem kleinen Festmahl fühlten wir uns deutlich besser und machten uns auf die Suche nach unserem nächsten Gate.
Dabei stellten wir fest, dass unser Gate gefühlt am anderen Ende des Flughafens lag. Wir marschierten einmal quer durch das gesamte Gebäude und natürlich befand sich unser Abflugbereich ganz hinten.
Etwa eine Stunde später begann bereits das Boarding für unseren Weiterflug nach Phuket.
Auch dieser Flug verlief völlig unspektakulär. Kosi nutzte die Zeit für ein Nickerchen, während ich mich mit unserem Kreuzworträtselbuch beschäftigte.
Doch direkt nach der Landung wurde es plötzlich interessant.
Wir verließen gerade das Flugzeug, als Kosi mich plötzlich zurückzog.
Direkt neben dem normalen Ausgang stand ein Schild mit unseren Namen.
Wir schauten uns beide verwundert an.
So etwas war uns noch nie passiert.
Eine Mitarbeiterin der Fluggesellschaft kam auf uns zu und erklärte, dass wir kurz warten müssten, da noch drei weitere Passagiere abgeholt würden.
Sofort schossen uns die verschiedensten Gedanken durch den Kopf. Hatte unser Gepäck den Flug verpasst? Gab es ein Problem mit den Tickets? Mussten wir irgendwo etwas nachweisen?
Nach etwa zwanzig Minuten und einigen Fragezeichen später stellte sich heraus, dass alles völlig harmlos war.
Da wir unser Gepäck bereits in Vietnam aufgegeben hatten, mussten wir zum internationalen Terminal gebracht werden. Die meisten anderen Passagiere kamen hingegen von einem Inlandsflug und konnten direkt im nationalen Bereich bleiben.
Die ganze Aufregung war also völlig unbegründet.
Kurz darauf standen wir bereits am Gepäckband und staunten erneut nicht schlecht. Ganze vier Gepäckstücke drehten ihre Runden für uns.
Außerdem fiel uns auf, dass unser Gepäck offenbar genauer kontrolliert worden war. Überall klebten zusätzliche Sicherheitssticker und Kontrollmarkierungen.
Vermutlich hatten unsere zahlreichen Proteinpulver, Gels und Marathon-Snacks für etwas Verwirrung bei der Sicherheitskontrolle gesorgt.
Nachdem schließlich alles vollständig angekommen war, standen wir vor der nächsten Entscheidung.
Öffentlicher Bus für rund zwei Stunden Fahrtzeit oder Taxi.
Normalerweise versuchen wir gerne, Geld zu sparen. Nach diesem langen Reisetag entschieden wir uns jedoch ohne große Diskussion für das Taxi.
Für etwa 20 Euro bekamen wir eine rund 80-minütige Fahrt direkt zu unserem Hotel.
Und das war definitiv die richtige Entscheidung.
Schon während der Fahrt merkten wir, wie müde wir eigentlich waren.
Als wir schließlich im Hotel ankamen, warfen wir unser Gepäck einfach ins Zimmer und machten uns sofort wieder auf den Weg.
Unser Ziel?
Ein 7-Eleven.
Ja, ihr habt richtig gelesen.
Hier gibt es wieder einen 7-Eleven und darüber habe ich mich tatsächlich gefreut.
Für alle, die die Kette nicht kennen: 7-Eleven ist eine der bekanntesten Convenience-Store-Ketten Asiens. Die kleinen Geschäfte haben meist rund um die Uhr geöffnet und verkaufen praktisch alles, was man im Alltag brauchen könnte. Snacks, Getränke, Fertiggerichte, Hygieneartikel, Medikamente, Kaffee, Eis, Proteinshakes und vieles mehr. Gerade auf Reisen sind diese Läden unglaublich praktisch.
Kurz gesagt: Ich liebe diesen Laden.
Also deckten wir uns erst einmal mit Snacks, Proteinshakes, Getränken, Gummis für die Darmgesundheit und allerlei anderen Dingen ein, die man auf Reisen eben so braucht.
Danach machten wir uns auf den Weg zu einem großen Street-Food-Markt in der Nähe.
Mittlerweile hatten wir schon wieder Hunger und entschieden uns für Pad Thai.
Die Verkäuferin war unglaublich freundlich, allerdings stellte sich die Kommunikation als etwas schwierig heraus.
Mehrmals erklärten wir, dass wir gerne eine vegetarische Variante hätten. Kein Fleisch und kein Fisch.
Sie nickte freundlich.
„Chicken okay?“
Wir erklärten erneut, dass wir wirklich kein Fleisch möchten.
Wieder ein freundliches Nicken.
„Chicken okay?“
Nach einigen weiteren Versuchen verstand sie schließlich, dass wir tatsächlich nur Gemüse und Tofu wollten.
Sie bat uns, draußen Platz zu nehmen, und versprach, das Essen zu bringen.
Das Problem war nur, dass der Markt riesig war.
Wir brauchten einige Minuten, um überhaupt die Sitzmöglichkeiten außerhalb des Marktes zu finden.
Gerade als wir uns hingesetzt hatten, sahen wir plötzlich die Verkäuferin aufgeregt auf uns zulaufen.
In der Hand hielt sie ein Ei.
Völlig außer Atem blieb sie vor uns stehen, zeigte auf das Ei und fragte:
„Ei okay?“
Wir mussten beide lachen.
Wie aufmerksam und lieb war das denn bitte?
Natürlich war Ei okay.
Fünf Minuten später bekamen wir unser Pad Thai serviert und es schmeckte ausgezeichnet. Nach dem langen Reisetag hätten wir vermutlich fast alles gegessen, aber das Essen war tatsächlich richtig gut.
Danach fielen wir nur noch ins Bett.
Und dieses Mal dauerte es keine fünf Minuten, bis wir eingeschlafen waren. Nach den vielen Kilometern, den Flügen, den Wartezeiten und den Eindrücken des Tages schliefen wir tief und fest durch.
Freitag
Der Freitag begann mit einer kleinen Sensation.
Wir schliefen tatsächlich bis 7:30 Uhr.
Für viele Menschen klingt das vermutlich völlig normal, für uns war das allerdings eine echte Seltenheit. In den letzten Wochen klingelte der Wecker meistens deutlich früher. Umso mehr genossen wir es, einfach einmal länger liegen bleiben zu können.
Als wir aus dem Fenster blickten, erwartete uns perfektes Wetter. Die Sonne versteckte sich zwar hinter einigen Wolken, aber die Temperaturen waren angenehm genug, um direkt Lust auf Bewegung zu bekommen.
Also beschlossen wir spontan, um 8 Uhr eine kleine Laufrunde einzulegen.
Gemütliche sechs Kilometer sollten es werden, hauptsächlich um die Umgebung und den Strand etwas besser kennenzulernen.
Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass Kosi mitkam. Normalerweise ist er deutlich schneller unterwegs als ich und unsere gemeinsamen Läufe enden oft damit, dass ich ihm hinterherblicke. Diesmal lief beziehungsweise joggte er aber ganz entspannt neben mir her, sodass wir die Strecke gemeinsam genießen konnten.
So erkundeten wir die Strandpromenade und die nähere Umgebung von Patong.
Dabei fiel uns sofort auf, wie heiß es trotz der fehlenden Sonne war. Eigentlich erwartet man bei bewölktem Himmel etwas angenehmere Temperaturen, doch die Luftfeuchtigkeit machte jede Bewegung anstrengender. Bereits nach kurzer Zeit waren wir komplett durchgeschwitzt.
Mein größtes Problem war diesmal allerdings nicht die Hitze.
Es waren die Gerüche.
Unsere Strecke führte an unzähligen Massagesalons vorbei. Wirklich an unzähligen. Aus jedem Geschäft strömte ein anderer Duft auf die Straße. Hier Lavendel, dort Zitronengras, daneben Kokos, Eukalyptus oder irgendwelche anderen ätherischen Öle.
Normalerweise mögen viele Menschen solche Düfte, aber wenn man beim Laufen alle paar Sekunden von einer neuen Duftwolke getroffen wird, wird es irgendwann ziemlich intensiv. Teilweise wusste meine Nase gar nicht mehr, was sie gerade eigentlich riecht.
Nach dem Lauf gönnten wir uns ein Frühstück vom 7-Eleven. Mittlerweile gehören diese kleinen Läden auf unseren Reisen fast schon zum Alltag. Schnell, unkompliziert und erstaunlich vielfältig.
Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg durch Patong.
Patong ist wahrscheinlich der bekannteste und zugleich verrückteste Ort auf Phuket. Hier trifft man auf lange Strände, Hotels, Einkaufszentren, Restaurants, Bars, Nachtmärkte, Straßenhändler und unzählige Touristinnen und Touristen aus aller Welt. Es ist laut, bunt, lebendig und teilweise auch ziemlich chaotisch. Während andere Regionen Thailands oft entspannter und traditioneller wirken, steht Patong ganz klar für Unterhaltung, Tourismus und ein rund um die Uhr aktives Stadtleben.
Wir spazierten stundenlang durch die Straßen und hatten das Gefühl, ständig etwas Neues zu entdecken.
Besonders beeindruckte uns ein riesiges Einkaufszentrum, an dem wir zufällig vorbeikamen.
Und mit riesig meinen wir wirklich riesig.
Jedes Mal, wenn wir dachten, wir hätten das Ende erreicht und einen Ausgang gefunden, standen wir plötzlich im nächsten Gebäudeteil. Dann kam noch ein weiterer Bereich. Und noch einer.
Irgendwann hatten wir komplett die Orientierung verloren.
Innerhalb des Komplexes befand sich außerdem ein gigantischer Supermarkt. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und deckten uns direkt mit allerlei Dingen für die kommenden Frühstücke ein.
Während unseres Spaziergangs fiel uns aber noch etwas anderes auf.
Die Anzahl an Ladyboys in Patong ist wirklich bemerkenswert.
Egal in welche Straße man blickt, überall begegnet man Transfrauen oder Ladyboys. Besonders in den touristischen Bereichen und rund um die vielen Massage- und Unterhaltungsangebote gehören sie ganz selbstverständlich zum Straßenbild.
Wir fragten uns tatsächlich, warum gerade hier so viele vertreten sind. Der Hintergrund liegt vor allem darin, dass Thailand im internationalen Vergleich seit vielen Jahrzehnten eine vergleichsweise sichtbare und gesellschaftlich bekannte Transgender-Kultur hat. Besonders in Tourismuszentren wie Phuket, Pattaya oder Bangkok zieht das zusätzlich viele Menschen an, die dort Arbeit finden oder sich freier ausleben können als in anderen Ländern.
Trotzdem waren wir überrascht, wie präsent das Thema hier ist. Viele der Personen sind sehr auffällig gestylt, tragen aufwendiges Make-up und präsentieren sich äußerst glamourös. Dadurch fallen sie natürlich zusätzlich ins Auge.
Ebenso auffällig war die schier unglaubliche Anzahl an Massagesalons.
Gefühlt befand sich tatsächlich alle paar Meter ein neues Geschäft.
Interessant fanden wir dabei auch die vielen Schilder vor den Eingängen. Auf manchen stand ausdrücklich „No Sex“, während andere Lokale deutlich weniger Wert auf solche Hinweise legten.
Gerade in Patong wird man immer wieder daran erinnert, dass die Stadt neben ihrem schönen Strand auch für ihr Nachtleben bekannt ist.
Was uns allerdings nachdenklich machte, waren viele Begegnungen, die wir im Laufe des Tages beobachteten.
Immer wieder sahen wir deutlich ältere westliche Männer, die mit sehr jungen asiatischen Frauen oder Männern unterwegs waren. Natürlich kennt man die Hintergründe einzelner Menschen nicht und sollte niemals vorschnell urteilen.
Trotzdem wirkten manche Situationen auf uns befremdlich und hinterließen ein ungutes Gefühl. Gerade in Orten, die stark vom internationalen Tourismus leben, treffen oft sehr unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinander. Das wurde uns an diesem Tag besonders bewusst.
Am Ende unseres langen Spaziergangs hatten wir jedenfalls unzählige Eindrücke gesammelt.
Patong ist definitiv ein Ort, der polarisiert. Einerseits gibt es wunderschöne Strände, gute Restaurants, interessante Märkte und eine lebendige Atmosphäre. Andererseits begegnet man hier auch vielen Seiten des Tourismus, die zum Nachdenken anregen.
Langweilig wird es hier jedenfalls keine Sekunde.
Und genau deshalb waren wir nach diesem Tag voller Eindrücke auch ziemlich froh, am Abend wieder ins Hotel zurückzukehren und die vielen Erlebnisse erst einmal zu verarbeiten.
Samstag
Der Samstag begann angenehm ruhig und genau so, wie wir es nach Reisetagen gebraucht hatten.
Wir ließen den Morgen gemütlich angehen, schliefen etwas länger und genossen die entspannte Atmosphäre. Aktuell ist hier nämlich nicht die klassische Hauptsommerzeit. Statt strahlend blauem Himmel ist es oft leicht bewölkt. Für viele Urlauber mag das vielleicht weniger spektakulär klingen, für uns ist es allerdings perfekt.
Die Wolken sorgen dafür, dass die Sonne nicht ununterbrochen auf einen herunterbrennt und Aktivitäten im Freien deutlich angenehmer werden. Warm ist es natürlich trotzdem, aber zumindest fühlt man sich nicht schon nach wenigen Minuten wie in einer Sauna.
Gestern Abend hatte ich Kosi übrigens wieder zu einer gemeinsamen Pilates-Einheit überredet. Naja, vielleicht trifft „überredet“ es nicht ganz. Eher gezwungen.
Zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass er von Mal zu Mal besser wird. Die Bewegungen werden sauberer, die Übungen kontrollierter und die Beschwerden über die Anstrengung etwas weniger.
Wobei ich zugeben muss, dass ich dabei auch nicht gerade die netteste Trainerin bin.
Während andere wahrscheinlich mit Anfängerübungen starten würden, werfe ich ihn meistens direkt ins kalte Wasser. Entsprechend lustig sehen manche Einheiten aus. Trotzdem zieht er tapfer mit und ich bin mittlerweile wirklich beeindruckt, wie gut er sich schlägt.
An diesem Morgen fiel uns außerdem wieder auf, wie unterschiedlich sich Thailand und Vietnam anfühlen.
Und ich weiß, dass diese Aussage vielleicht nicht jeder teilen wird, aber Vietnam hat uns einfach unglaublich begeistert.
Je länger wir darüber nachdenken, desto mehr kommen wir zu dem Schluss, dass Vietnam für uns bisher eines der vollständigsten Reiseziele überhaupt war. Die Landschaften, das Essen, die Menschen, die Infrastruktur, die Sauberkeit vieler Orte, die modernen Städte und gleichzeitig die kulturellen Besonderheiten – alles hat für uns außergewöhnlich gut zusammengepasst.
Wenn ich eine Bewertung abgeben müsste, würde Vietnam tatsächlich ungefähr 95 Prozent erreichen.
Die fehlenden fünf Prozent ziehe ich nur deshalb ab, weil es bisher noch nicht überall einen 7-Eleven gibt. Wobei selbst dieses „Problem“ bald gelöst sein dürfte, da die Kette dort zunehmend ausgebaut wird.
Eigentlich sind wir ja auch gar nicht wegen Phuket selbst hier.
Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt ist unser erster Marathon am 14. Juni.
Deshalb wollten wir bewusst etwas früher anreisen, damit sich unser Körper an Klima, Luftfeuchtigkeit und Temperaturen gewöhnen kann. Gerade bei einem Marathon können solche Faktoren einen enormen Unterschied machen.
Trotzdem haben wir das Gefühl, dass sich Phuket innerhalb nur eines Jahres massiv verändert hat.
Vor allem die Preise haben uns ehrlich gesagt überrascht.
Wir suchten beispielsweise nach einem einfachen Kaffee. Nichts Besonderes, einfach nur einen schwarzen Kaffee.
Die günstigsten Angebote lagen meist bei fünf Euro oder sogar darüber.
Beim Frühstück sah es ähnlich aus. Für ein ganz normales Frühstück ohne besondere Extras zahlt man mittlerweile häufig zehn Euro oder mehr.
Am Abend wurde es nicht besser.
Teilweise kostete selbst einfacher Reis mit Gemüse an manchen Ständen sieben Euro.
Natürlich hängt vieles vom genauen Standort ab und gerade Patong gehört zu den touristischsten Orten Thailands. Trotzdem waren wir überrascht, wie stark die Preise gestiegen sind.
Vor einem Jahr haben wir hier noch regelmäßig Pad Thai für rund zwei Euro gegessen.
Und vom Eis möchte ich gar nicht erst anfangen.
Als wir den Preis für eine Kugel Eis sahen, mussten wir zweimal hinschauen.
5,20 Euro.
Für eine Kugel.
Da fragt man sich wirklich kurz, ob man sich vielleicht verlesen hat.
Ganz ehrlich: Das sind Preise, die wir eher aus europäischen Touristenregionen kennen würden.
Natürlich fanden wir später noch kleinere Street-Food-Stände abseits der Hauptstraßen. Dort wurde es deutlich günstiger. Unser kleiner Stand um die Ecke bietet Gerichte ab etwa vier Euro an und dort essen wir aktuell auch sehr gerne.
Trotzdem ist das ein gewaltiger Unterschied zu dem Thailand, das wir von früher kennen.
Und ja, ich weiß, viele von euch denken jetzt vielleicht:
„Vier Euro für ein Essen ist doch günstig.“
Im Vergleich zu Österreich stimmt das natürlich.
Wenn man allerdings Thailand von früher kennt oder gerade aus Vietnam kommt, sieht die Sache etwas anders aus. In Vietnam bekamen wir teilweise Tofu mit Reis für rund einen Euro. Auch in Thailand waren früher viele Street-Food-Gerichte für ein bis zwei Euro völlig normal.
Deshalb stellen wir uns immer wieder dieselbe Frage:
Wie schaffen es die Einheimischen eigentlich, mit diesen Preisentwicklungen mitzuhalten?
Natürlich verdienen viele Menschen vor Ort deutlich weniger als Touristinnen und Touristen aus Europa. Gerade deshalb wirkt diese Entwicklung teilweise etwas beunruhigend.
Vielleicht nehmen wir die Preissteigerungen auch besonders stark wahr, weil wir in den letzten Monaten so viele verschiedene Länder miteinander vergleichen konnten.
Wenn wir aktuell eine persönliche Rangliste unserer bisherigen Reiseziele erstellen müssten, würde Thailand bei uns tatsächlich deutlich weiter unten landen als noch vor einigen Jahren.
An erster Stelle bleibt für uns nach wie vor Sri Lanka. Das Land hat uns mit seiner Vielfalt, seinen Menschen und seiner Atmosphäre einfach komplett begeistert.
Wenn man allerdings eine Kombination aus Kultur, moderner Infrastruktur, gutem Essen, hoher Lebensqualität, schönen Landschaften und gleichzeitig einem gewissen Komfort sucht, dann ist Vietnam für uns aktuell die klare Nummer eins.
Aber natürlich sind solche Einschätzungen immer sehr persönlich. Jeder reist anders, setzt andere Prioritäten und erlebt Orte auf seine eigene Weise.
Den Rest des Samstags verbrachten wir jedenfalls ganz entspannt. Wir schlenderten noch etwas durch die Gegend, schauten uns verschiedene Ecken von Phuket an, genossen das etwas angenehmere Wetter und ließen den Tag ohne große Pläne ausklingen.
Zwischendurch wurde natürlich auch wieder unser Kreuzworträtselbuch ausgepackt. Mittlerweile gehört das fast schon genauso zu unseren Reisen wie das tägliche Erkunden neuer Orte.
Sonntag:
Unser Sonntag startete pünktlich um 8 Uhr mit dem geplanten Morgenlauf. Eigentlich wollten wir es heute super entspannt angehen lassen und eine ruhige, langsame Runde drehen. Dafür hatten wir uns vorab extra eine passende Route auf Google Maps herausgesucht. Die Realität sah dann aber komplett anders aus, denn die Strecke entpuppte sich als eine heftige, 5 Kilometer lange Bergetappe. Es ging permanent nur steil rauf und runter. An einen niedrigen Puls oder einen gemütlichen Lauf war da absolut nicht zu denken, das war direkt das nächste Level an Anstrengung. Als wäre das nicht schon genug, goss es auf den ersten 10 Kilometern auch noch wie aus Eimern. Als wir schließlich umdrehten, passierte das nächste Ding: Plötzlich kam die Sonne heraus, sodass wir die letzte Bergetappe in der extremen Hitze wieder hochlaufen mussten.
Ab Kilometer 18 war ich eigentlich schon komplett fertig und am Ende meiner Kräfte. Weil Kosi aber im Vorfeld gesagt hatte, dass er heute unbedingt 25 Kilometer anpeilt, dachte ich mir, ich ziehe noch 2 Kilometer extra durch. Mein Plan war, die Lücke zu verkleinern, damit ich am Ende nicht so unendlich lange auf ihn warten muss. Tja, was soll ich sagen – Satz mit X. Schlussendlich hat er nämlich doch schon bei Kilometer 18 aufgehört und ich habe mich die letzten 2 Kilometer völlig umsonst abgekämpft. UndKosis wartete vorm Hotel - ohne Zimmerkarte… Aber egal, es war ein richtig hartes Workout und für uns steht fest: Diesen Berg laufen wir garantiert nie wieder hoch.
Nach der Dusche brauchten wir erst mal dringend Energie. Wir haben uns vier Käse-Spinat-Toasts vom 7/11 geholt und uns ein bisschen ausgeruht. Danach habe ich kurz mit Nina 2 telefoniert, bevor wir uns auf den Weg nach draußen machten. Weit kamen wir allerdings nicht, weil plötzlich ein richtig heftiger Sturm losbrach. Wir mussten uns schnell einen Unterschlupf suchen und sind im nächsten Starbucks gelandet. Dort haben wir Kaffee bestellt, ich habe ein bisschen was am iPad gearbeitet und Kosi hat die Zeit genutzt, um mit seinen Eltern zu telefonieren. Als das Wetter wieder besser wurde, sind wir noch ein bisschen entspannt umhergeschlendert. Nach so einem brutalen Lauf durfte das wichtigste Highlight natürlich nicht fehlen: eine Pizza. Für Kosi war das heute schon Pizza Nummer 49 auf unserem Trip. Den restlichen Tag haben wir dann tiefenentspannt im Zimmer verbracht, während draußen vor der Tür schon wieder der Regen herunterkam.
Das war auch schon unsere Woche. Vielen Dank an alle LeserInnen, die von Tag 1 dabei sind und natürlich auch an alle neuen 😉
Bussi Baba,
Kosanni
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